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CDU will "Bundes-Bitcoin"

Die Union will Deutschland zum globalen Blockchain-Vorreiter machen. Dafür hat sie nun ein Eckpunktepapier verabschiedet, das der Kryptotechnik zum Durchbruch verhelfen soll.

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© Parilov / stock.adobe.com

CDU und CSU wollen Deutschland an die Spitze der Blockchain-Bewegung katapultieren. Dafür haben die Abgeordneten am Dienstag ein Eckpunktepapier verabschiedet, das ambitionierte Konzepte enthält. Das berichtet das "Handelsblatt". In ihrem Papier fordert die Union unter anderem die Entwicklung einer "Bundes-Chain", einer staatlichen Blockchain-Infrastruktur also mit möglichst geringen Transaktions- und Stromkosten.

Darüber hinaus denkt die Union über die Einführung eines "E-Euros" nach Vorbild der Kryptowährung Bitcoin nach. "Die Zentralbanken sollten über Geschäftsbanken Krypto-Token ausgeben, die diese wie Sichteinlagen handhaben", heißt es in dem Eckpunktepapier. Der neue "E-Euro" soll mit den meisten Krypto-Geldbörsen kompatibel sein und zudem weniger im Wert schwanken als herkömmliche Digitalwährungen.

Deutschland darf digitale Revolution nicht verschlafen
Die Fraktion wolle mit dem Papier den Ministerien "Mut machen", zitiert das "Handelsblatt" den digitalpolitischen Sprecher der Unionsfraktion Tankred Schipanski. Die Abgeordneten hoffen, dass die Vorschläge Eingang finden in die Blockchain-Strategie der Bundesregierung, die diese im Herbst vorstellen will. Deutschland dürfe nicht eine weitere digitale Revolution verschlafen, sagte der CDU-Abgeordnete Thomas Heilmann der Zeitung. "Wir können eine weltweit führende Position für Blockchain-Anwendungen einnehmen, wenn wir jetzt die richtigen Rahmenbedingungen schaffen." (fp)

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