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Caceis und Santander bündeln Kräfte im Verwahrstellengeschäft

Neues von den Verwahrstellen: Die Crédit Agricole und die Santander möchten ihre jeweiligen Ableger zusammenführen. Die neue Verwahrstelle würde mehr als drei Billionen Euro betreuen.

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© Jakub Krechowicz / stock.adobe.com

Crédit Agricole und die Santander Bankengruppe haben angekündigt, ihre Verwahrstelleneinheiten Caecis beziehungsweise "S3" zu fusionieren. Die Leitung des neuen Unternehmens wird die französische Großbank übernehmen, die einen Anteil von 69,5 Prozent an diesem halten wird, Santander den Rest. Die fusionierte Firma wird zudem unter dem Namen Caecis laufen, wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten. Die Fusion steht aber unter dem Vorbehalt der behördlichen Prüfung.

Die zusammengefasste Verwahrstelle wird Wertpapiere im Wert von rund 3,34 Billionen Euro hüten und weitere Papiere mit einem Volumen von 1,83 Billionen Euro verwalten. Die "neue Caecis" wird damit in Europa zu den führenden Custodians gehören. Weltweit ist die Gesellschaft aber abgehängt: Die beiden Marktführer State Street und Bank Bank of New York Mellon verwahren jeweils Wertpapiere im Wert von mehr 30 Billionen Dollar. 

In Deutschland gehört die französische Bank mit ihrem Ableger immerhin zu den zehn größten Verwahrstellen. Laut der jüngsten Statistik der deutschen Fondsverbandes BVI ist die Caecis Deutschland für 53,5 Milliarden Euro an Assets verantwortlich. Unangefochtener Spitzenreiter ist die BNP Paribas Securities Services mit 538,1 Milliarden Euro vor der State Street Bank (269,6 Mrd. Euro). Die Bank Bank of New York Mellon kommt in Deutschland auf 77,2 Milliarden Euro. Der Santander-Ableger S3 taucht in der Statistik des BVI nicht auf, da sie in Spanien und Südamerika tätig ist.(jb)

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