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C-Quadrat teilt Ex-KAG auf

C-Quadrat will seine Konzernstruktur vereinfachen. Die unter dem Holdingdach befindliche Wealth Management GmbH (die ehemalige C-Quadrat Kapitalanlage AG) wird auf die ARTS Asset Management GmbH und auf die C-Quadrat Asset Management GmbH aufgeteilt.

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© Alex_Po / stock.adobe.com

Die C-Quadrat Investment AG, der Wiener Asset Manager mit nunmehr chinesischen Haupteignern, verschlankt ihre Konzernstruktur. "Nach der Beendigung der Funktion als Kapitalanlagegesellschaft Mitte des vergangenen Jahres erscheint es langfristig ökonomisch nicht sinnvoll, die C-Quadrat Wealth Management GmbH (vormals 'C-Quadrat Kapitalanlage AG') als konzessioniertes Unternehmen ohne operatives Asset Management weiterzuführen", teilt das Unternehmen mit. Die aktuellen Aufgaben der Wealth Management GmbH, insbesondere der Vertrieb, sollen daher künftig direkt von den jeweiligen Einheiten übernommen werden, die bereits das Asset Management über hatten: von der ARTS Asset Management GmbH und der C-QUADRAT Asset Management GmbH.

Die C-Quadrat Kapitalanlage AG vollzog vergangenen Sommer einen Konzessionswechsel von einer Kapitalanlagegesellschaft zu einer konzessionierten Wertpapierfirma gemäß WAG 2007. Seitdem firmierte die Gesellschaft als C-Quadrat Wealth Management GmbH. Damit wurde die schrittweise Umgestaltung des Bereichs fortgesetzt: Bereits 2015 und 2016 hatte die KAG die Administrierung der von ihr verwalteten Fonds abgegeben (auf die Ampega Investment GmbH und Raiffeisen KAG).

Geschäftsbetrieb geht an ARTS
Mit der nunmehrigen Maßnahme soll der ordentliche Geschäftsbetrieb der C-Quadrat Wealth Management (ex-KAG) an die ARTS Asset Management GmbH gehen, heißt es. ARTS übernehme die Rechte und Pflichten als Gesamtrechtsnachfolger der C-Quadrat Wealth Management GmbH und werde dadurch vom Submanager zum Manager der schon bisher von ARTS gemanagten Fonds. Die Holding-Mutter C-Quadrat Investment AG hält 45 Prozent an ARTS.

Das Restvermögen der C-Quadrat Wealth Management soll auf die C-Quadrat Asset Management GmbH verschmolzen werden. An dieser ist die Mutter zu 74,9 Prozent beteiligt. Die Asset Management GmbH übernehme jene Vertragsbeziehungen, die sie unmittelbar betreffen und werde ebenfalls vom Submanager zum Manager der schon bisher von ihr gemanagten Fonds.

Durch den Wegfall einer Konzerngesellschaft und einer aufsichtsrechtlichen Konzession soll die Maßnahme Einsparungen bringen. Für die Anleger der Investmentfonds gebe es keine Auswirkungen. Die Aufsicht muss noch zustimmen. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass alle gesellschaftsrechtlichen Schritte im dritten Quartal 2018 erfolgen. (eml)

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