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Brookfield AM will deutschen Büroimmobilienspezialisten übernehmen

Der deutsche Büroimmobilienspezialist Alstria hat das Interesse des Finanzinvestors Brookfield Asset Management geweckt. Brookfield sieht nach der Pandemie wachsende Chancen im deutschen Büromarkt und erwägt Kreisen zufolge eine Übernahme.

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© Christian Hillebrand / stock.adobe.com

Eine Spekulation auf eine Erholung bei deutschen Büroimmobillien könnte sich für Investoren rechnen. So will Brookfield Asset Management bei der Alstria Office REIT-AG einsteigen und diese gerüchteweise übernehmen. Darüber informiert Bloomberg.

Die kanadische Firma arbeitet bereits mit Beratern an einem möglichen Gebot, heißt es bei den Personen, die darum baten, nicht namentlich genannt zu werden. Der Börsenwert der Hamburger Alstria beträgt derzeit rund 3,1 Milliarden Euro, hält Bloomberg fest.

Deutscher Büromarkt im Visier von Großanlegern
Der deutsche Büromarkt ist bereits seit geraumer Zeit auf dem Radar internationaler Investoren. Die größte Übernahme in letzter Zeit war Starwood Capitals Aufstockung auf einen Mehrheitsanteil bei der österreichischen CA Immobilien Anlagen, einem der wichtigsten Konkurrenten von Alstria bei Büroimmobilien in deutschen Premiumlagen.

Alstria gehören rund 110 Objekte mit einem Bruttowert von 4,6 Milliarden Euro in deutschen Großstädten wie etwa Hamburg, Frankfurt am Main und Berlin, heißt es auf der Website des Konzerns. Eine der wenigen deutschen Immobilienfirmen, die als Real Estate Investment Trust-AG (REIT) aufgestellt wurden, ging Alstria 2007 an die Frankfurter Börse.

Brookfield-Chef Bruce Flatt hat sich bereits öffentlich zu seiner Wette auf die Rückkehr ins Büro bekannt und in Großbritannien Arlington gekauft, einen Eigentümer von 36 Objekten, die hauptsächlich an wissenschaftliche und Technologiefirmen vermietet sind.

Brookfields Überlegungen zu Alstria sind noch in einem frühen Stadium und es steht nicht fest, dass es zu einem Angebot kommen wird, sagten die Personen. Vertreter von Alstria Office und Brookfield lehnten eine Stellungnahme ab.

Die Alstria-Aktien haben in diesem Jahr 16 Prozent zugelegt. Im Mai hat der Vermieter seinen Ausblick bestätigt aber auch darauf hingewiesen, dass der Markt noch eine Weile verhalten bleiben könnte. (aa)

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