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BNP Paribas zeigt Interesse an ABN Amro

BNP Paribas hat informierten Kreisen zufolge Interesse an einer möglichen Übernahme der niederländischen ABN Amro Bank bekundet, die sich seit der Finanzkrise in staatlichem Besitz befindet.

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© Jason Alden / Bloomberg

In Europas Bankenlandschaft könnten neue Bewegung kommen. Wie laut Bloomberg zu hören ist, habe sich Frankreichs größte Bank kürzlich um ein Treffen mit der niederländischen Regierung bemüht und ihr Interesse an einer Transaktion erörtert. Im Fokus stünden ABN Amros Privat- und Firmenkundengeschäft und die Möglichkeit, in Nordeuropa zu expandieren, hieß es.

An der Börse ging es für ABN angesichts der Nachricht bis im zweistelligen Prozentbereich aufwärts. Zuvor hatten die Titel in diesem Jahr mehr als zwölf Prozent an Wert verloren, womit die Marktkapitalisierung auf ca. 10,9 Milliarden Euro geschrumpft war. 

Die niederländische Regierung prüfe das Interesse vorerst nicht ernsthaft, berichteten über die Pläne informierte Personen. Der vorläufige Kontakt mit BNP habe noch nicht zu detaillierten Verhandlungen geführt. 

Der Staat könnte es vorziehen, weitere Anteile auf dem Markt zu veräußern, sagte eine der Personen. Dies würde es ihm erlauben, Geld zu beschaffen, gleichzeitig aber eine gewisse Kontrolle zu behalten. 

Es gibt auch andere Interessenten
Aus einer Quelle war zu hören, auch andere Banken hätten sich an die niederländische Regierung gewandt, um ihr Interesse an ABN Amro zu bekunden.

Die Beratungen sind den Angaben zufolge noch im Gange. Es sei nicht sicher, dass sie zu einem formellen Angebot führen werden. Vertreter von BNP und ABN Amro lehnten Bloomberg zufolge Stellungnahmen ab.

Ein Sprecher des niederländischen Finanzministeriums teilte mit, solange der Staat an ABN Amro beteiligt sei, gebe es regelmäßig Gespräche mit verschiedenen Interessengruppen über eine breite Palette von Themen. “Die Entscheidung über mögliche weitere Verkaufstransaktionen wird auf der Grundlage mehrerer Faktoren getroffen”, hieß es. (aa)

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