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Deuten Gold- und Silberoptionen auf eine Kurskorrektur hin?

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Gold- und Silberoptionen weisen derzeit ungewöhnlich positive Schiefewerte auf – was oftmals als Vorzeichen für eine bevorstehende Kurskorrektur gewertet werden kann. Starke Zinssenkungen und ein schwächerer Dollar könnten den Ausblick jedoch ändern.

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Billige Bitcoin aus dem AKW: Geheimdienst ermittelt

Mitarbeiter eines Atomkraftwerks in der Ukraine sollen am Arbeitsplatz Bitcoins produziert haben. Damit haben sie die Sicherheit des Atomkraftwerks aufs Spiel gesetzt.

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© Christian Schwier/stock.adobe.com (Symbolfoto)

Mitarbeiter eines ukrainischen Atomkraftwerks sollen an ihrem Arbeitsplatz Bitcoins hergestellt haben. Der Inlandsgeheimdienst SBU ermittelt nun in der Sache. Möglich sei auch, dass externe Angreifer sich Zutritt zum Atomkraftwerk verschafft haben, berichtet die Website für Unternehmensnachrichten ZD.net. So kurios die Meldung auch klingt, erscheint die Methode doch naheliegend. Schließlich verbrauchen die notwendigen Rechenzentren für Digitalwährungen wie den Bitcoin sehr viel Strom.

Aktuell liegt der Verbrauch bei 73 Terrawattstunden im Jahr – also so viel, wie ganz Österreich konsumiert, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Die Rechenzentren stehen darum in Ländern wie China, wo Strom sehr günstig ist. Angreifer oder die Mitarbeiter des Atomkraftwerks könnten sich also gedacht haben: Warum nicht direkt Bitcoins herstellen, wo der Strom produziert wird?

Waren die Computer mit dem Internet verbunden?
Um den Bitcoin-Farmern auf die Schliche zu kommen, hat der SBU nun mehrere Computer des Kraftwerks beschlagnahmt. Für das Herstellen der Bitcoins müssen die Rechner einen Internetanschluss nutzen. Ein kritischer Punkt. Denn Atomkraftwerke sind aus Sicherheitsgründen grundlegend nicht mit dem Internet verbunden. Der Fall aus der Ukraine ist nicht der erste: Mitarbeiter eines russischen Atomforschungszentrums sind bereits einmal aufgeflogen, als sie versuchten ihre Rechner ans Internet anzuschließen, um Bitcoins herzustellen, berichtet die FAZ. (fp)

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