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Warum uns der Sektor „nicht-basiskonsumgüter“ in Europa gefällt

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Der Indikator für das Verbrauchervertrauen in der Eurozone zeigt zunehmenden Optimismus. Gleichzeitig steigen auch die Reallöhne, und die Kreditaufnahme von Haushalten. Von diesem Trend dürfte der Sektor Nicht-Basiskonsumgüter kurzfristig profitieren.

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Big Brother ist watching you: Investmentbanker mit Sensoren überwacht

Unter "Digitalisierung im Finanzsektor" verstehen die meisten wohl etwas anders als Barclays: Denn die britische Bank hat an den Rechnern des Londoner Standorts Sensoren installiert. Die sollen prüfen, ob die Mitarbeiter wirklich anwesend sind.

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Die Digitalisierung dient einzig und allein der Renditesteigerung der Kapitaleigner.
© Fotolia

Die Digitalisierung krempelt den Finanzsektor um. Die britische Bank Barclays treibt die Entwicklung nun jedoch auf die Spitze – in kurioser Weise: Denn die Londoner Mitarbeiter der Investmentbanking-Sparte des Instituts entdeckten eines Morgens schwarze Boxen unter ihren Schreibtischen. Diese stellten sich als Geräte namens "OccupEye" heraus, die mit Wärme- und Bewegungssensoren ausgestattet sind. Diese zeichnen auf, wie viel Zeit Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsplatz verbringen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Das Management wollte die aufgeregten Banker daraufhin beruhigen: Es gehe rein um eine Möglichkeit, den Bedarf an Büroraum zu erfassen, um so Kosten zu sparen. Die Produktivität von Mitarbeitern werde nicht gemessen, hieß es weiter. Zum Beispiel könne man durch das Management des Energieverbrauchs Kosten reduzieren oder Möglichkeiten ausloten, ein flexibles Arbeitsumfeld zu gestalten.

Customer Relationship Management (CRM) wird perfektioniert
Die Sorge der Mitarbeiter ist freilich nicht unbegründet. Denn zunehmend wird die Digitalisierung auch im Investmentbanking auf die einzelne Person heruntergebrochen: Barclays hat Ende vergangenen Jahres ein neues System installiert, das die profitabelsten Kunden identifiziert und gleichzeitig vorschreibt, wie viel Zeit Händler, Analysten oder Verkäufer für gewisse Kunden aufwenden sollen.

Eine Umfrage bei anderen Banken zeigte laut Bloomberg, dass auch die Lloyds-Banking-Gruppe Bewegungssensoren wie Barclays nutzt. Lloyds will mit der Optimierung seines Bürobedarfs 100 Millionen Pfund jährlich einsparen. Barclays wiederum hat im Dezember einen Teil seiner Büroflächen an die Regierung vermietet und spart damit 35 Millionen Euro jährlich. (eml)

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