BayernLB: Neun Vergütungsmillionäre 2024
Jedes Jahr gibt es bei deutschen Banken Hunderte von Vielverdienern, deren Vergütung im Millionenbereich liegt. Das gilt auch für die Landesbanken. Bei der BayernLB und ihrer Berliner Tochter DKB durften sich 2024 neun Vorstände über solche Spitzeneinkünfte freuen.

Bei der BayernLB haben im vergangenen Jahr insgesamt neun Beschäftigte eine Gesamtvergütung von mindestens einer Million Euro erhalten. Das geht aus dem gerade veröffentlichten Vergütungsbericht der Landesbank hervor, den die Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter die Lupe genommen hat. Bei allen Vielverdienern handele es sich um Vorstände der BayernLB oder ihrer Berliner Tochter DKB, schreibt "Bloomberg".
Die höchste Gesamtvergütung lag im vergangenen Jahr zwischen zwei und 2,5 Millionen Euro. Sie wurde genau einmal gewährt. Sieben Vorstände erhielten eine Vergütung zwischen einer und 1,5 Millionen Euro. In einem weiteren Fall lag der Wert zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro. Wie in solchen Berichten üblich, werden keine konkreten Summen und Namen genannt.
Vor allem bei den privaten Banken
Bei deutschen Banken gibt es jedes Jahr Hunderte Vergütungsmillionäre, vor allem im privaten Sektor. Doch auch bei den genossenschaftlichen und den öffentlich-rechtlichen Instituten sind solche Vielverdiener zu finden, etwa bei den großen Landesbanken. In die Statistiken zu den Vergütungsmillionären müssen Mitarbeiter einbezogen werden, die als Risikoträger eingestuft sind, deren Tätigkeit sich also wesentlich auf das Risikoprofil der Bank auswirkt.
Die Vorstandsvergütung bei der BayernLB wird dem von "Bloomberg" untersuchten Bericht zufolge in regelmäßigen Abständen durch den Aufsichtsrat auf ihre "Marktangemessenheit" überprüft. Die Bank hatte im vorigen Jahr mit 1,6 Milliarden Euro vor Steuern so viel wie keine andere deutsche Landesbank verdient, nach rund 1,4 Milliarden Euro Gewinn im Jahr zuvor. (Bloomberg/am)

