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Banken stehen weitere Streiks bevor

Die Lohnverhandlungen für die 140.000 Beschäftigten des privaten Bankensektors waren im Januar nach einer kurzen vierten Gesprächsrunde abgebrochen worden. Nun kündigt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi weitere Arbeitsniederlegungen an.

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Einen Monat nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen für Deutschlands Privatbanken kündigt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi weitere Streiks an. Dies berichten diverse Medien, die sich auf einen Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) beziehen. "Wir werden unsere Warnstreiks in den nächsten Wochen hochfahren und erwarten ein Signal der Arbeitgeber", sagte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck der Nachrichtenagentur am Dienstag. "Ich kann die Arbeitgeber nur warnen, darauf zu setzen, dass uns die Arbeitskämpfer wegbrechen, je länger die Auseinandersetzung dauert", erklärte er. Verdi erkenne eine wachsende Streikbereitschaft.

Der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes des privaten Bankgewerbes (AGV Banken), Carsten Rogge-Strang, sagte auf Anfrage der dpa: "Wir sind immer gesprächs- und verhandlungsbereit." Verdi habe jedoch seine Forderungen in der jüngsten Verhandlungsrunde derart verschärft, dass auf dieser Basis keine Verhandlungen möglich seien. "Wir müssen erstmal wieder Vertrauen zueinander finden, dass man wirklich gemeinsam zu Lösungen kommen will", sagte Rogge-Strang.

Ringen um einen Kompromiss
Die Tarifpartner ringen seit dem 1. Juli um einen Kompromiss. Verdi hatte zu Beginn der Verhandlungen gefordert, die Gehälter der 140.000 Beschäftigten sollten im Laufe von zwölf Monaten um 4,5 Prozent, mindestens aber um 150 Euro steigen. Zuletzt habe die Gewerkschaft nach Angaben der Arbeitgeber bei einer Laufzeit von 24 Monaten eine Einmalzahlung von 1.500 Euro verlangt, berichtet die dpa. Zudem fordere Verdi eine Erhöhung der Tarifentgelte um 3,5 Prozent zum Januar 2022, um weitere 2,5 Prozent zum Januar 2023 sowie zwei zusätzliche Urlaubstage. Auch der Deutsche Bankangestellten-Verband (DBV) habe nach Arbeitgeberangaben seine Forderungen etwas erhöht.

Die Tarifverhandlungen waren am 17. Januar bereits nach wenigen Stunden abgebrochen worden. Zuvor waren die Gespräche im Herbst schon einmal ins Stocken geraten und nach einer Serie von Warnstreiks im Januar erstmals wieder in großer Runde aufgenommen worden. (am)

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