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Bank will Zürich Seilbahn schenken – Bürger protestieren

Zu ihrem 150-jährigen Jubiläum will die Zürcher Kantonalbank eine Seilbahn am Zürichsee bauen. Das passt vielen Bürgern nicht – sie planen eine Volksinitiative gegen das Projekt.

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© Petair / stock.adobe.com

Geburtstagsfeiern sind immer etwas Besonderes – aber bei einer 150-Jahre-Feier bedarf es einiger spezieller spektakulärer Ideen. Das dachte sich wohl auch die Zürcher Kantonalbank, als sie beschloss, anlässlich ihres 150-jähriges Bestehens im kommenden Jahr eine Seilbahn über den Zürichsee zu bauen. Die "Züribahn" soll Besuchern einen neuen Blick auf die Stadt ermöglichen. Doch viele Ortsansässige halten nichts von dem Vorhaben und planen eine Volksinitiative gegen den Bau. Das berichtet das "Handelsblatt".

Initiator der Volksinitiative ist der parteilose Dolmetscher Peter-Wolfgang von Matt. Die Bürger sollen darüber abstimmen dürfen, wie wichtig ihnen ein blickfreies Seeufer ohne 80 Meter hohe Seilbahnpfeiler ist. Denn Skeptiker fürchten, dass das Projekt das Seeidyll verschandelt und zudem die Privatsphäre der Badegäste stört. Auch ist die Seilbahn wenig nachhaltig: Trotz millionenschwerer Kosten für ihre Errichtung soll sie nach nur fünf Jahren wieder demontiert werden. 

Pläne für Züribahn verschieben sich
Schon jetzt kann die Zürcher Kantonalbank ihren Zeitplan für den Bau der Seilbahn nicht mehr einhalten. Sie gab bekannt, dass sie die Bahn nicht rechtzeitig würde errichten können. Dennoch steht sie weiter hinter ihrem Vorhaben – und plant weitere Geburtstags-Events: eine interaktive Zeitreise durch ihre 150-jährige Geschichte und einen Erlebnisgarten. (fp)

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