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Bank für Kirche und Caritas und Darlehnskasse Münster planen Fusion

Die Aufsichtsräte der Bank für Kirche und Caritas eG (BKC) mit Sitz in Paderborn und der DKM Darlehnskasse Münster (DKM) haben beschlossen, in Fusionsverhandlungen einzutreten. Ziel ist es, im Jahr 2022 zu einem gemeinsamen neuen Institut zu verschmelzen.

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© Andrey Popov / stock.adobe.com

Die beiden Genossenschaftsbanken Kirche und Caritas und DKM Darlehnskasse Münster wollen fusionieren. Den Beschlüssen der beiden Genossenschaftsbanken waren zahlreiche Gespräche zwischen den Vorständen sowie den Spitzen beider Aufsichtsräte vorausgegangen, wie die Gesellschaft in ihrer Aussendung betont.

Beide Banken verfügen laut Eigenangaben über eine sehr gute Ertragslage und eine hervorragende Eigenkapitalausstattung. Die weitreichenden Veränderungen im kirchlichen und regulatorischen Umfeld machen Anpassungen erforderlich, um die laut eigenen Angaben sehr gute Marktposition in Zukunft weiter auszubauen. Damit werde die Basis geschaffen, um größere Investitionen in kompetente, spezialisierte Mitarbeiter und digitale Lösungen zu tätigen.

Es sei geplant, für die Kunden aus Kirche und Caritas neue Geschäftsfelder und Dienstleistungen zu entwickeln und anzubieten.

Zur Historie der beiden Häuser
Die beiden Genossenschaftsbanken verfügen über eine gemeinsame Wertebasis sowie eine vergleichbare Geschichte und Unternehmensentwicklung. Die BKC wurde1972 in Paderborn und die DKM 1961 in Münster gegründet. Sie konzentrieren ihre Tätigkeit auf die Betreuung kirchlicher und caritativer Einrichtungen und sind bundesweit tätig. Beide Banken haben jeweils nur einen Standort und verzichten aus Kostengründen auf Filialen.

Die neue katholische Kirchenbank wird die Standorte in Paderborn und Münster gleichgewichtet weiterführen und die Arbeitsplätze an beiden Standorten sichern. Die Leitung des Unternehmens wird von den jetzigen vier Vorständen übernommen.

Die Aufsichtsräte und Vorstände beider Banken sind überzeugt, dass es mit dem Zusammenschluss gelingen wird, ein großes, neues Institut zu schaffen, das den Förderauftrag für die Kunden aus Kirche und Caritas weiterhin in den Mittelpunkt seines Handelns stellt. (aa)

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