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Bafin warnt vor "falscher Vize-Präsidentin"

Die Finanzaufsicht muss sich erneut gegen Personen wehren, die vorgeblich im Namen der Behörde arglose Verbraucher zur Zahlung hoher Geldbeträge auffordern.

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© Pavel Ignatov / stock.adobe.com

Die Finanzaufsichtsbehörde warnt vor betrügerischen Anrufen und E-Mails, in denen sich Unbekannte als Elisabeth Roegele ausgeben. Im Namen der Exekutivdirektorin Wertpapieraufsicht und Vizepräsidentin der Bafin sollen Verbraucher offenbar dazu motiviert werden, hohe Geldzahlungen anzuweisen. Der Behörde sind nach eigenen Angaben mehrere solcher Fälle in Deutschland bekannt geworden.

Die Bafin weist darauf hin, dass sie niemals Personen per Telefon oder E-Mail auffordert, Geldbeträge auf bestimmte Konten zu überweisen. Die Behörde bittet daher alle Bürger, die mit entsprechenden Aufforderungen oder Angeboten in Kontakt kommen, diese abzulehnen und Anzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft zu erstatten.

"Falscher" Felix Hufeld
Damit muss die Aufsicht wiederholt eine Warnung in eigener Sache aussprechen muss. Vor rund fünf Wochen haben Personen sich alsBafin-Chef Felix Hufeld oder seine Pressesprecherin Sabine Reimer ausgegeben und Zahlungen verlangt. Ende Juli versuchten Personen über die Webseite "bafin-finanz.de" und der angelehnten E-Mail-Adresse "poststelle@bafin-finanz.de" geschädigte Anleger der Plattform Option888 ein weiteres Mal pekuniär zu erleichtern.

Vergangenes Jahr musste die Behörde zudem zweimal darauf hinweisen, dass sie keine Personen anwirbt, die zu Testzwecken Konten bei Kreditinstituten eröffnen sollen. In beiden Fällen hatten Täter, die angeblich im Namen der Aufsicht handelten, Verbraucher online kontaktiert. Sie forderten laut der Behörde diese dazu auf, gegen Vergütung ein Testkonto per Video-Ident-Verfahren bei einem Kreditinstitut zu eröffnen und über ihr Kundenerlebnis zu berichten. Die Täter waren aber nicht an dem Bericht interessiert, sondern wollten die Konten anschließend für kriminelle Zwecke nutzen. (jb)

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