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Baader Bank speckt weiter ab, verringert Anteil an CCPM

Die in die roten Zahlen geschlitterte Baader Bank reduziert konsequent ihre Beteiligungen: Nun hat sie ihre Betelligung an der Conservative Concept Portfolio Management AG (CCPM) zurückgefahren. LeanVal Invest heißt der neuer Hauptanteilseigner der CCPM.

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CCPM-Vorstandsmitglied Thomas Wiegelmann bleibt an Bord.
© CCPM

Mit der Reduzierung ihrer Anteile am Frankfurter Asset Manager Conservative Concept Portfolio Management AG (CCPM) von 66,07 auf 20,00 Prozent gelingt der Baader Bank ein wichtiger Schritt in der planmäßigen Konsolidierung des Gesamtkonzerns.

CCPM-Beteiligung nun entkonsolidiert
Das damalige strategische Kalkül, die Erschließung eines weiteren Geschäftsfeldes im Verbund mit einem hochspezialisierten Anbieter für Absolute Return Strategien, trug lange Jahre die erwünschten Früchte. Mit der jetzt erfolgten Neuausrichtung der Baader Bank konzentriert sich das Institut auf seine Kerngeschäftsaktivitäten im Wertpapierhandel und veräußert deshalb die Produktanbieter und Auslandsengagements. In diesem Zuge wurde der Anteil an der CCPM auf 20 Prozent gesenkt. Die CCPM gehört so nicht mehr in den Konsolidierungskreis des Konzerns.

Am verbleibenden Anteil von 20 Prozent an CCPM wird bewusst festgehalten
Dies geschieht deshalb, weil die Baader Bank von der weiteren positiven Entwicklung des Fondsanbieters überzeugt ist. Mit der LeanVal Invest GmbH ist es den Altaktionären der CCPM gelungen, den optimalen strategischen Partner für eine Fortentwicklung von Strategien, Produkten und Kundenbasis zu finden. Auch Firmengründer, Altaktionär und Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Metzler bleibt an Bord, ebenso Thomas Wiegelmann als weiteres Vorstandsmitglied.

Restrukturierung läuft
Vor kurzem hatte CEO Nico Baader im Interview mit Bloomberg bereits angekündigt, dass sich das Unternehmen im ersten Halbjahr von vier Beteiligungen trennen will. Nach dem Verlust 2018 sei es das Ziel, das Unternehmen stärker an die schwarze Null heranzuführen. Unterm Strich war bei der Baader Bank im vergangenen Jahr ein Vorsteuerverlust von rund 19,4 Millionen Euro angefallen, verglichen mit einem Gewinn von 4,3 Millionen Euro in 2017.

Schritt für Schritt verschlankt
Vergangene Woche hatte die Baader Bank in einem ersten Schritt erklärt, ihre 30-Prozent-Beteiligung an die Gulf Baader Capital Markets SAOC veräußert zu haben. „Die Geschäftsentwicklung bei Gulf Baader Capital Markets war nicht wie erwartet“, hatte Nico Baader in dem Bloomberg-Interview erklärt. „Synergien mit unserem lokalen Partner sind nicht in dem Maße eingetreten, wie wir sie erwartet hatten.“ (kb)

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