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Axa übergibt tausende Fondspolicen an Run-off-Spezialisten

Rund 30.000 Fondspolicen der zur Axa gehörenden DBV-Winterthur sind auf die Mylife Lebensversicherung übergegangen. Die Bafin hat den Run-off Ende Dezember abgesegnet. Die Axa hatte den Verkauf schon Anfang 2018 angekündigt.

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© Lane Erickson / stock.adobe.com

Die Axa Lebensversicherung hat einen Bestand von rund 30.000 Fondspolicen auf die Mylife Lebensversicherung übertragen. Die Versicherungen gehörten ursprünglich der DBV-Winterthur, die seit Jahren Teil der Axa ist. Die Finanzaufsicht Bafin stimmte diesem sogenannten externen Run-off im vergangenen Dezember zu. "Der Bestandsübertragungsvertrag ist mit Zugang der Genehmigungsurkunde am 20. Dezember 2018 wirksam geworden", meldet die Behörde in der Februar-Ausgabe ihres Journals. Den Run-off hatte die Axa bereits vor einem Jahr angekündigt.

Der Grund für die Übertragung ist technischer Natur: Die ehemaligen DBV-Policen sind bislang von einem externen Dienstleister betreut worden. Der Vertrag mit diesem lief aber Ende 2018 aus. Da zugleich eine Integration der Versicherungen wegen einer "hochkomplexen IT-Migration" nicht möglich war, suchte die Axa eine Gesellschaft, die die Police weiterführen kann. Letztlich entschied sie sich für die Mylife.

Die Göttinger Gesellschaft, die Mitte 2018 den nun von der Bafin bestätigten Kauf durch den Schweizer Versicherungskonzern verkündete, konzentriert sich auf den Vertrieb von provisionsfreien Nettopolicen. Daneben möchte sich der Versicherer auch als Run-off-Plattform etablieren. Damit passt Mylife in das Portfolio der Inlife, die seit 2012 sechs Schweizer und Liechtensteiner Lebensversicherer aufkaufe und anschließend eine Run-Off-Plattform aufbaute. Die Schweizer investieren zudem auch in Lebensversicherer, die Neugeschäft generieren – wie die Mylife. (jb)

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