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Cerulli: Asset Manager brauchen Kreativität zur Margensicherung

Cerulli Associates stellt in der neuen Ausgabe von "The Cerulli Edge—Global Edition" fest, dass angesichts des anhaltenden Margendrucks europäische Asset Manager über kostendämpfende Maßnahmen hinaus durch kreatives Denken an ihrer Wettbewerbsfähigkeit arbeiten müssen, um langfristig zu überleben.

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© Archiv

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Asset Manager kontinuierlich anpassen" sagt André Schnurrenberger, Managing Director Europe bei Cerulli Associates, einem globalen Research- und Consultinghaus. Das betreffe unter anderem die Frage der Gebühren und der Entlohnung der Fondsmanager genauso wie die Fokussierung auf breit aufgestellte wertschöpfende Dienstleistungen und die Produktinnovation. 

Weitere Vorteile
Wenn man etwa die Entlohnung der Fonds- und Portfolio-Manager mit Deferrals und Clawbacks (Stundungen und Rückforderungspflicht) ausstattet, zeigt man der qualifizierten Öffentlichkeit, dass eine Interessenkongruenz zwischen Managern und Investoren besteht. Asset Manager sind dann innovativ, wenn sie sich stärker auf Outcome-basierte Lösungen fokussieren und eine breitere Definition von Value für ihre institutionellen Kunden verwenden. Das kann dann maßgeschneiderte Indizes oder Investmentstrategien, die auf regionale Investments zugeschnitten sind, umfassen. Einige passive Manager machen weniger für ihre Klienten. Daraus resultieren dann neue Passiv-Plus-Buckets, wo Manager zusätzliche Dienstleistungen anbieten, die mehr Überblick und Kontrolle offerieren, wobei die Kunden aber für diese Optionen extra zahlen müssen.  

Neue Vertriebswege
Kostensparen kann über den Abbau von Angestellten und das Abspecken der Produktpalette hinausgehen. Einige Manager haben den traditionellen Ansatz in Bezug auf Marketing und Vertrieb aufgegeben, denn diese Dienstleistungen können 20 bis 30 Prozent der Einnahmen beanspruchen. Einer ist beispielweise sehr aktiv in den sozialen Medien, um unter den Followern dann Anteile zu platzieren.  

Wie wäre es mit einem Innovations-Komitee?
“Die operativen Margen der Asset Manager sind seit ihren Hochs von um die 40 Prozent auf Tiefstwerte gefallen, die man seit der Krise 2008 nicht mehr beobachten konnte", sagt Schnurrenberger. "Innovatives Denken ist wesentlich für jene, die Erfolg in der Zukunft haben wollen. Asset Manager können nicht hohe Renditen, die ihre Klienten nachfragen, dadurch erzielen, dass sie der Crowd folgen. Diese Manager könnten auf die Idee kommen, einem aktiven - britischen - Asset Manager zu folgen, der ein Innovationskomitee eingerichtet hat, um dort Ideen zu generieren, die es mit dem Gegenwind, mit dem die Branche zu kämpfen hat, aufnehmen sollen."" (kb)

 

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