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And so it begins: Erste Pläne für Terminals, die Hormus umschiffen

DP World plant an der Ostküste der Vereinigten Arabischen Emirate zwei neue Tiefwasserterminals. Über eine Landverbindung sollen Waren zwischen Jebel Ali und dem Golf von Oman transportiert werden können, ohne dass die Schiffe die Straße von Hormus passieren müssen.

Archivbild aus dem Jahr 2023: Khasab ist die Hauptstadt des omanischen Gouvernements Musandam. Die Exklave grenzt an die Vereinigten Arabischen Emirate und liegt an der Straße von Hormus – für deren Umgehung bereits die ersten langfristigen Pläne geschmiedet werden ...
Archivbild aus dem Jahr 2023: Khasab ist die Hauptstadt des omanischen Gouvernements Musandam. Die Exklave grenzt an die Vereinigten Arabischen Emirate und liegt an der Straße von Hormus – für deren Umgehung bereits die ersten langfristigen Pläne geschmiedet werden ...© Celt Studio / stock.adobe.com

ECKPUNKTE:

  • Vorgesehen ist eine Konzession mit einer Laufzeit von 50 Jahren.
  • Beide Terminals sollen jährlich 2,5 Millionen Standardcontainer abfertigen können.
  • Der Ausbau soll in mehreren Phasen erfolgen und bis zu 30 Monate dauern.

Subjektiv scheint sich der Krieg zwischen den USA und dem Iran schon ewig hinzuziehen, objektiv ist er erst im Februar dieses Jahres ausgebrochen. Umso bemerkenswerter, wie zeitnah sich das erste große Projekt entwickelt, mit dessen Hilfe die Abhängigkeit von der Straße von Hormus reduziert wird. Denn laut Bloomberg plant DP World bereits an der Ostküste der Vereinigten Arabischen Emirate zwei neue Tiefwasserterminals. Sie sollen Jebel Ali, den größten Containerhafen der Welt außerhalb Asiens, mit Handelsrouten am Golf von Oman verbinden. Schiffe müssten die Straße von Hormus damit nicht mehr passieren.



Der Logistikkonzern hat mit der Fujairah Ports Authority eine Grundsatzvereinbarung über eine 50-jährige Konzession geschlossen. Geplant sind das Container- und Mehrzweckterminal Al Rugaylat sowie das Stückgutterminal Dibba.

Verbindung über Land
Über ein landgestütztes Logistiknetz sollen die neuen Anlagen mit Jebel Ali verbunden werden. Der Hafen liegt an der Küste des Persischen Golfs und ist beim Zugang zu den Weltmeeren auf die Passage durch die Straße von Hormus angewiesen.

Der Krieg zwischen den USA und Iran hat die Meerenge zu einem Engpass gemacht und das Containeraufkommen in Jebel Ali beeinträchtigt. Unternehmen und Regierungen verlagerten Transporte teilweise auf Straße und Schiene, deren Kapazitäten jedoch begrenzt sind. Die Emirate wollen ihre Abhängigkeit von Hormus deshalb auch durch zusätzliche Häfen und Ölpipelines verringern.

Ausbau in Etappen
Die beiden neuen Terminals sollen zusammen eine jährliche Kapazität von 2,5 Millionen Standardcontainern, 190.000 Fahrzeugen und bis zu 5,3 Millionen Tonnen Stückgut erreichen. Der Ausbau ist in mehreren Phasen vorgesehen und soll bis zu 30 Monate dauern. (bloomberg/hw)

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