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Amundi hat für Deutschland ehrgeizige Wachstumsziele

Der französische Fondsanbieter will sein Volumen in Deutschland verdoppeln: Hierzulande soll das verwaltete Vermögen auf 80 Milliarden Euro klettern. Der Asset Manager will damit zu Konkurrenten wie DWS und Blackrock aufschließen.

Fannie Wurtz
Fannie Wurtz, Leiterin des globalen ETF-Geschäfts bei Amundi
© Amundi

Europas größter Asset Manager Amundi plant, sein Deutschland-Engagement deutlich auszuweiten. "Wir wollen unser verwaltetes Vermögen in Deutschland in den nächsten drei Jahren auf 80 Milliarden Euro verdoppeln", sagte Fannie Wurtz, Leiterin des globalen Geschäfts für börsengehandelte Indexfonds (ETFs) bei Amundi, der Nachrichtenagentur Reuters zufolge. Das ETF-Geschäft solle einen spürbaren Beitrag dazu leisten.

Die Franzosen wollen den Abstand zu Konkurrenten wie der Deutschen-Bank-Tochter DWS und dem weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock verringern. Diese betreuen in Deutschland ein Volumen von 300 Milliarden Euro beziehungsweise von gut 100 Milliarden Euro. "Es ist wichtig für uns zu wachsen und unseren Marktanteil zu steigern", sagte Wurtz der Agentur zufolge. Priorität habe dabei die Expansion aus eigener Kraft, aber natürlich würde man sich mögliche Kaufgelegenheiten anschauen.

Fusionsgerüchte
Amundi gilt als einer der Kaufinteressenten für die DWS. Allerdings streben die Franzosen offenbar die Kontrolle über ein vereintes Unternehmen an. Das stößt bei der Mutter auf Widerstand. "Auch im Falle einer Fusion wird die DWS weiter zum Kerngeschäft der Deutschen Bank gehören", hatte Institutschef Christian Sewing auf der Hauptversammlung klargestellt. Aus diesem Grund gerieten offenbar auch Gespräche zwischen der Deutschen Bank und der Schweizer UBS über eine Zusammenlegung der Asset-Management-Einheiten ins Stocken. (ert)

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