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Alte Leipziger-Hallesche mandatiert BMO Global AM

Die deutsche Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgruppe arbeitet nunmehr mit BMO Global Asset Management im Bereich Responsible Engagement Overlay zusammen.

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Investoren sollten bei Hauptversammlungen ihr Stimmrecht sinnvoll nutzen.
© MoiraM / stock.adobe.com

BMO Global Asset Management (BMO Global AM) konnte im vergangenen Jahr die „Assets under Engagement“ bezogen auf das „Responsible Engagement Overlay (reo®)“ um 64,5 Prozent auf 303 Milliarden Euro steigern. Eine Vielzahl von neuen Kundenmandaten konnte gewonnen werden, darunter ist auch die deutsche ALH (Alte Leipziger-Hallesche)-Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgruppe. Darüber informiert BMO Global AM in eigener Sache.

„Wir haben uns entschieden mit BMO Global AM im Bereich Responsible Engagement Overlay zusammen zu arbeiten, um kritische Themen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance zu identifizieren und bestmöglich zu adressieren“, kommentiert Peter Haueter, Sprecher der Geschäftsführung, Alte Leipziger Trust Investment, die Kooperation. „BMO Global AM hat in dem Engagement-Programm reo ein sehr erfahrenes und stabiles Team mit jahrzehntelanger Expertise. Indem wir gemeinsam mit BMO Global AM die Kapitalanlagen gleichgesinnter Anleger binden, können wir mit Nachdruck an Lösungen schwerwiegender, weltweiter Umwelt- Sozial- und Governanceprobleme arbeiten und sie schrittweise verbessern.“

Die globale Kundenbasis von BMO Global AM für die Dienstleistung reo umfasst mittlerweile 42 Investoren. Zu diesen gehören Pensionsfonds, Versicherungen, Vermögensverwalter, Stiftungen und Family Offices.

Prioritäten beim Engagement-Prozess
Jürgen Florack, Head of Distribution Germany Institutional bei BMO Global Asset Management, sagt zur steigende Nachfrage: „Die nachhaltige Kapitalanlage gewinnt bei Kunden zunehmend an großer Bedeutung. Mit dem mehrfach ausgezeichneten reo-Service unterstützen wir unsere Kunden bei dem Thema Nachhaltigkeit vor allem durch den aktiven Einfluss auf Unternehmen, den wir anhand eines engen Austauschs mit den Firmen, aber auch durch unsere Stimmrechte ausüben. Wir sind stolz darauf, unseren Kunden bei ihrer nachhaltigen Kapitalanlage so federführend als Partner zur Seite stehen zu können.“

BMO Global AM stimmt mit den reo-Kunden Nachhaltigkeitsthemen ab, die in den Engagement-Prozessen Priorität haben sollen. Spitzenreiter auf der Themenliste für das Jahr 2021 bleibt der Klimawandel. Aber auch bisher weniger öffentlich diskutierte Probleme, wie etwa der weltweit verantwortungsvolle Umgang mit Arzneimittelpreisen, stehen auf der Agenda. Darüber hinaus priorisiert BMO Global AM die Erhaltung der weltweiten Biodiversität sowie die Bekämpfung sozialer Ungerechtigkeit.

Aktive Unternehmensbeteiligungen
BMO Global AM widmet sich seit mehr als 35 Jahren nachhaltigen Investitionen und zählt damit laut eigenen Angasbe zu den Vorreitern dieser Sparte. Über den bereits im Jahr 2000 entwickelten reo-Ansatz tritt BMO Global AM stellvertretend für Investoren mit Unternehmen in Dialog und übt Stimmrechte aus, um Firmen zu einem nachhaltigeren Geschäftsmodell zu führen, das ESG-Kriterien umfassend berücksichtigt.

2020 wendete BMO Global AM den reo-Ansatz bei 760 Unternehmen an, in die reo-Kunden über Aktien und Unternehmensanleihen investiert sind. BMO Global AM stimmte zudem auf 11.848 Hauptversammlungen für ihre Kunden ab. Das Engagement erstreckte sich weltweit auf 53 Länder. (aa)

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