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Allianz sieht bei Hedgefondspleite keine Verfehlung des Topmanagements

Nach den Milliardenverlusten bei seinen Structured-Alpha-Hedgefonds haben der Versicherungsriese Allianz SE und externe Berater bislang kein Fehlverhalten des Topmanagements ausgemacht. Das ist zumindest einem Geschäftsbericht zu entnehmen. Inzwischen weiß man auch, wo Jackie Hunt aufgeschlagen ist.

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© Martin Leissl / Bloomberg

Das Topmanagement von Allianz SE wäscht seine Hände in Unschuld betreffend die Verluste der eigenen Structured-Alpha-Hedgefonds. “Bisher liegen keine Erkenntnisse zu möglichen Pflichtverstößen des Vorstandes vor”, erklärte die Allianz in ihrem Geschäftsbericht, der am Freitag veröffentlicht wurde.

Das Unternehmen hatte im Zusammenhang mit der Structured-Alpha-Thematik sowohl interne Prüfungen veranlasst als auch bei verschiedenen unabhängigen Beratern externe Untersuchungen in Auftrag gegeben. Die verschiedenen Untersuchungen waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts noch nicht abgeschlossen, betonte die Allianz.

Unerwarteter Corona-Crash kam teuer
Die Allianz hatte nach der Implosion ihrer US-Hedgefonds Rückstellungen von 3,7 Milliarden Euro gebucht und sich mit einem Vielzahl klagender Investoren geeinigt. Sie erklärte, dass die Gespräche mit dem US-Justizministerium und der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) - die jeweils eigene Untersuchungen angestoßen haben - andauern würden. Es sei mit zusätzlichen finanziellen Belastungen zu rechnen.

Die von der Asset-Management-Tochter Allianz Global Investors angebotenen Hedgefonds waren ursprünglich zum Schutz vor einem Marktabsturz konzipiert worden, erlitten dann aber hohe Verluste zu Beginn der Pandemie. Zwei der Fonds sind Ende März 2020 liquidiert worden, die übrigen wurden inzwischen auch abgewickelt.

Verantwortliche Asset Management-Chefin Hunt inzwischen bei Man Group
Jackie Hunt, Leiter Asset Management bei Allianz SE, übernahm im Oktober vergangenen Jahres für die Verluste die Verantwortung und verließ das Unternehmen. Nachfolger ist Andreas Wimmer. Hunt ist inzwischen Non-executive Director bei der Man Group.

Darüber hinaus trennte sich Allianz Global Investors von einigen der dafür verantwortlichen Fondsmanager (Institutional Money berichtete). (aa)

 

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