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Allianz meldet Rekordjahr – auch dank Pimco & Co

Die Führungsriege der Allianz kann zufrieden sein. Die Erträge des Versicherers wuchsen auch 2018 dank des soliden Geschäftes mit Lebens- und Sachversicherungen – und nicht zuletzt des Asset-Management-Geschäfts. Für 2019 gibt Konzernchef Bäte nur eine vorsichtige Ertragsprognose ab.

Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte
Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte
© Allianz SE

Die Allianz hat 2018 einen erneuten Rekordgewinn erzielt. Das operative Ergebnis stieg im Vorjahresvergleich vor allem dank der Sachversicherungs-Sparte, aber auch des Bereichs Lebensversicherungen, um vier Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. Die operativen Resultate der der Asset-Management-Sparte lagen ebenfalls über denen von 2017 – wohl auch wegen der in Summe hohen Mittelzuflüsse bei der Fondstochter Allianz Global Investors (AGI).

Damit lag das Ergebnis am oberen Ende der eigenen Erwartungen, wie Europas größter Versicherer in einer Pressemitteilung schreibt. 2019 wäre Finanzvorstand Giulio Terzariol aber schon mit einem stagnierenden operativen Gewinn zufrieden: "Die Allianz strebt für 2019 ein operatives Ergebnis in Höhe von 11,5 Milliarden Euro an, plus oder minus 500 Millionen Euro, vorbehaltlich unvorhergesehener Ereignisse", so Terzariol.

Aufwand-Ertrag-Verhältnis verschlechtert sich
Der Asset-Management-Bereich des Versicherungsriesen erzielte ein operatives Ergebnis von 2,5 Milliarden Euro, ein Plus von 3,7 Prozent. Dies sei auf das Wachstum der operativen Erträge zurückzuführen: "Die wesentlichen Wachstumstreiber waren ein im Jahresdurchschnitt höheres für Dritte verwaltetes Vermögen und ein Anstieg der vom verwalteten Vermögen abhängigen Erträge sowohl bei Pimco als auch bei AGI", schreibt die Gesellschaft.

Das Aufwand-Ertrag-Verhältnis stieg 2018 marginal um 0,5 Prozentpunkte auf 62,4 Prozent. Mit anderen Worten: Die Gesellschaft musste mehr Geld ausgeben, um einen Euro zu verdienen. Als Grund nannte der Konzern die Einbeziehung von Allianz Capital Partners und Investitionen in den Geschäftsausbau.

Das für Dritte verwaltete Vermögen sank dagegen um zwölf Milliarden Euro auf 1,43 Billionen Euro. Positive Wechselkurseffekte hätten negative Markteffekte, die hauptsächlich im vierten Quartal auftraten, nicht ausgleichen können. Zudem haben laut dem Bericht Nettomittelabflüsse von drei Milliarden Euro zum Rückgang beigetragen. Das gesamte verwaltete Vermögen blieb konstant bei 1.961 Milliarden Euro. 

Policen mit alternativem Garantiemodellen boomen
Der deutsche Fondsableger AGI konnte laut Angaben des deutschen Fondsverbandes AGI im vergangenen Jahr Mittelzuflüsse von 8,4 Milliarden Euro erzielen. Im Dezember gaben Anleger allerdings Fondsanteile im Wert von knapp 460 Millionen Euro zurück.

In der Sparte Lebensversicherungen stieg der Barwert der Neugeschäftsbeiträge um drei auf 58,5 Milliarden Euro. Als Grund gibt die Allianz den erhöhten Absatz von Policen mit alternativen Garantiemodellen in Deutschland sowie indexgebundenen Rentenversicherungen in den Vereinigten Staaten an. Das operative Ergebnis sank dagegen auf 4,2 (4,4) Milliarden Euro. (jb)

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