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AGIs Structured-Alpha-Hedgefonds: Gute Nachricht für Institutionelle

Die Allianz SE stellt weitere 1,9 Milliarden Euro für die verbliebenen Risiken zurück, die sich aus dem Kollaps ihrer Structured-Alpha-Hedgefonds vor zwei Jahren ergeben. Die Allianz rechnet damit mit einer höheren Summe an Entschädigungsgeldern für betroffene Großanleger.

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© Senadesign / stock.adobe.com

Die Allianz-Versicherung stockt ihre Rückstellungen für allfällige Entschädigungszahlungen betreffend den Kollaps ihrer Structured-Alpha-Hedgefonds um weitere 1,9 Milliarden Euro auf gesamthaft 5,6 Milliarden Euro auf, berichtet Bloomberg. Die Summe beruhe auf einer “realistischen Einschätzung” in Bezug auf Entschädigungszahlungen an Investoren sowie Zahlungen im Rahmen eines möglichen Abschlusses der behördlichen Verfahren, teilte der Versicherungskonzern diese Woche mit. Eine Einigung mit den US-Behörden werde “zeitnah” angestrebt. Die Rückstellungen kommen zu den 3,7 Milliarden Euro hinzu, die die Allianz Anfang des Jahres nach einer ersten Runde von Vergleichen mit Investoren vorgenommen hatte, schreibt Bloomberg.

Schadensersatz belastet den Quartalsgewinn
Die neue Rückstellung wird den Quartalsüberschuss des Konzerns für das erste Quartal nach Steuern mit 1,6 Milliarden belasten. Er beträgt damit nur noch 600 Millionen Euro. Die Dividendenpolitik bleibt unberührt. 

Der Vorstandsvorsitzende Oliver Bäte nähert sich damit dem Abschluss eines schwierigen Kapitels für das riesige Vermögensverwaltungsgeschäft des Münchener Versicherers. Der Fall brachte die Allianz ins Visier des US-Justizministeriums und der US-Börsenaufsicht, die beide Untersuchungen einleiteten.

Schwarzer Schwan erwischte Strategien am falschen Fuß
Die Structured-Alpha-Hedgefonds sollten Investoren Schutz vor einem Marktabsturz bieten, erlitten jedoch in den turbulenten Anfangstagen der Pandemie hohe Verluste. Anleger haben eigenen Angaben zufolge Milliarden von Dollar verloren. Die Allianz löste zwei der Fonds im März 2020 auf und wickelte die anderen ab. Bisher hat sie 4,5 Milliarden Dollar an Investoren ausgezahlt, schreibt Bloomberg.

“außerordentlich riskantes und eigennütziges Glücksspiel”
In Klagen von Anlegern wurde der Allianz vorgeworfen, dass sie ihr erklärtes Anlagemandat und den Schutz vor Verlustrisiken bei ihren Structured-Alpha-Fonds aufgegeben und dann auf riskante Strategien gesetzt habe, um Verluste während der Marktvolatilität wieder hereinzuholen - ein Schritt, den einige Kläger als “außerordentlich riskantes und eigennütziges Glücksspiel” beschrieben.

Großaktionär sendet verhalten positive Signale
Investor Union Investment äußerte sich am Mittwoch verhalten positiv. Die Rückstellung “kann man trotz des insgesamt hohen absoluten Betrags als gewisse Erleichterung sehen, da potentielle Worst-Case-Szenarien nach aktuellem Stand vermieden werden können”, erklärte Fonds-Manager Steffen Weyl. Allerdings werde sich eine finale Sicherheit erst einstellen, wenn das US-Justizministerium abschließend seinen Bericht veröffentlicht habe. (aa)


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