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Ärzteversorgung Westfalen-Lippe setzt sich für den Klimaschutz ein

Ein Beleg für die Umweltorientierung der Anlagestrategie der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL) ist die 70 Millionen Euro-Investition in einen von Aquila Capital gemanagten Fonds. Dieser unterstützt Erneuerbare-Energien-Projekte, wie etwa den Auf- und Ausbau von Windenergie- und Solarenergie.

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Markus Altenhoff, Geschäftsführer Kapitalanlage der ÄVWL, zu dem Engagement: „Durch unsere Investition können mithilfe gezielter Projekte über die gesamte Laufzeit von sieben Jahren 1,3 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, das entspricht in etwa 350.000 Hin- und Rückflügen zwischen Frankfurt und New York City.“
© ÄVWL

Mit ihrer Investition leistet die ÄVWL einen beachtlichen und von einem externen Gutachter zertifizierten Beitrag zum Klimaschutz. Angesichts der zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels ermöglicht die über den Fonds getätigte Investition in Erneuerbare Energien, die Folgen des Treibhauseffekts zu verringern: Das Engagement der ÄVWL wird in den kommenden Jahren voraussichtlich zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 600.691 Tonnen beitragen. Die Produktion über die gesamte Laufzeit der Investments entspräche dann dem durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch von 1.567.138 Haushalten in der Europäischen Union. Dies bescheinigt das von einem externen Gutachter ausgestellte Zertifikat.

Prof. Dr. med. Ingo Flenker, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der ÄVWL, zu der Investition: „Als verantwortungsvoller institutioneller Anleger, der stets den Blick in die Zukunft gerichtet hat, sehen wir es als unsere Aufgabe an, uns für den Klimaschutz einzusetzen und so der globalen Erderwärmung entgegenzuwirken. Wir sind auch in Zukunft bestrebt, ökonomisch und ökologisch sinnvolle Investitionen zu tätigen.“

ÄVWL trägt erneut aktiv zur Reduktion von CO2-Emissionen bei
Die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe hat weitere 50 Millionen US-Dollar in den Global Climate Partnership Fund (GCPF) investiert. Bereits im Jahr 2013 hat sich die ÄVWL mit 30 Millionen US-Dollar als erster privater Investor in dem seinerzeit noch neuartigen Anlagekonzept engagiert. Diese Investition unterstreicht die nachhaltige Kapitalanlagestrategie der Ärzteversorgung.

Erneute Investition in den Global Climate Partnership Fund
Der GCPF wurde im Jahr 2010 vom Bundesumweltministerium und der KfW aufgelegt. Schwerpunkt des Fonds ist die Finanzierung von Projekten zur Reduktion von CO2-Emissionen sowie zur Förderung von Erneuerbaren Energien – und das hauptsächlich in Schwellen- und Entwicklungsländern. Dabei investiert der GCPF in erster Linie über lokale Finanzinstitute, bei ausgewählten Projekten aber auch direkt. So wurde beispielsweise im vergangenen Jahr ein vom GCPF finanzierter 5-Megawatt-Solarpark in Namibia in Betrieb genommen, der 13,5 Gigawattstunden pro Jahr in das nationale Stromnetz einspeist. Dies entspricht in etwa dem jährlichen (durchschnittlichen pro-Kopf-)Stromverbrauch von 8.766 Namibiern. (kb)

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