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Aareal-CEO nennt Bank "eine Perle", Rückkehr an die Börse ist möglich

Christian Ricken, CEO der Aareal Bank, lobt diese als gut aufgestelltes, hoch-profitables Haus und als "eine Perle in der Art und Weise, wie sie ihr Geschäft macht". Damit könnte das gut bestellte Haus in den Fokus strategischer Investoren geraten - oder wieder an die Börse zurückkehren.

Christian Ricken, Aareal Bank
Christian Ricken, Aareal Bank© Aareal Bank

Eckpunkte:

  • Aareal-CEO sieht sein Haus als eine "Perle"
  • Eine Börsen-Comeback ist nicht ausgeschlossen
  • Aber auch eine Übernahme durch die Helaba wird in Medien immer wieder kolportiert

Rund drei Jahre nach dem Delisting der Aareal Bank scheint eine Rückkehr des Immobilienfinanzierers an die Börse nicht ausgeschlossen, wie einem Bloomberg-Bericht zu entnehmen ist.

“Das ist eine Exit-Route, die sicherlich auch eine Möglichkeit ist”, sagte Vorstandschef Christian Ricken am Donnerstag bei einer Telefonkonferenz zu den Halbjahreszahlen. “Wir haben ja die OLB-Transaktion gesehen.”

Er bezog sich dabei auf die Oldenburgische Landesbank (OLB), bei der die Eigentümer neben einem Komplettverkauf auch die Option eines IPO geprüft hatten. Am Ende kam es in diesem Fall zu einem Verkauf an Crédit Mutuel Alliance Fédérale.

Derzeit im Besitz von Finanzinvestoren, Übernahmefantasie durch die Helaba
Zur Erinnerung: Ein Konsortium um Advent International und Centerbridge Partners hatte im Jahr 2023 die Kontrolle über die Aareal Bank erlangt und sie dann von der Börse genommen. Im vergangenen Jahr gab es Spekulationen, die Helaba könne die Aareal Bank übernehmen wollen.

Ricken zufolge ist bei der Aareal Bank sowohl ein IPO als auch ein Verkauf an strategische Investoren denkbar. “Beides ist vorstellbar”, sagte er.

Die Bank sei für alle Investoren attraktiv, “die einen Blick auf gut aufgestellte, hoch-profitable Häuser haben”, so Ricken. Die Bank sei “eine Perle in der Art und Weise, wie sie ihr Geschäft macht”.

“Wer darauf Lust hat, der wird sich dann vielleicht irgendwann bei uns melden. Und wenn nicht, dann machen wir halt weiter”, erklärte Ricken. “Wir schauen einfach mal und warten ab. Wir sind da sehr entspannt.” Insgesamt fühle sich die Aareal Bank sehr gut aufgestellt.

Für das erste Halbjahr 2026 wies die Bank ein bereinigtes Betriebsergebnis von 208 Millionen Euro aus, rund sieben Prozent weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Gesamtrisikovorsorge lag mit 127 Millionen Euro etwas über dem Vorjahreswert. (aa)

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