Logo von Institutional Money
| Vermischtes

Aareal Bank baut neue Zentrale

Die Spezialbank mit Hauptsitz in Wiesbaden will ein neues Headquarter bauen und ihren Mitarbeitern ein modernes Arbeitserlebnis verschaffen.

© Aareal Bank

Die Aareal Bank will auf ihrem Campus in Wiesbaden eine neue Zentrale errichten. Das sagte Vorstandschef Christian Ricken in einem Interview mit Bloomberg News. Er setzt auf die Arbeit im Büro, lässt aber weiter Homeoffice zu.

"Vieles ist vorstellbar"
“Wir werden auf unserem Campus in Wiesbaden ein neues Bürogebäude für unsere Mitarbeiter bauen und die bisherigen Gebäude auf dem Campus einer neuen Verwendung zuführen”, sagte Ricken. “Dabei kann es sich um Vermietungen handeln oder aber auch um einen Verkauf. Vieles ist vorstellbar.”

Über das neue Headquarter
Das neue Bürogebäude soll eine Größe von etwa 12.000 bis 14.000 Quadratmetern haben. Die Fertigstellung ist laut Ricken für das Jahr 2029 geplant.

Der Neubau solle den Mitarbeitern der Aareal Bank, zu deren Eigentümern die beiden Finanzinvestoren Advent International und Centerbridge Partners zählen, hochmoderne und auch attraktive Arbeitsplätze bieten. “Damit wollen wir ein gutes und produktives Arbeitsumfeld sicherstellen - und gleichzeitig unsere Bürofläche kosteneffizient nutzen”, erklärte Ricken.

Keine eigenen Schreibtische mehr
Während bislang viele Mitarbeiter der Aareal Bank noch fest zugeordnete Schreibtische haben, will Ricken im Neubau stärker auf Desksharing setzen. Dazu sind auch viele andere Kreditinstitute inzwischen übergegangen, der Bedarf an Flächen ist dabei teils deutlich gesunken, merkt Bloomberg News an.

Zugleich dürften moderne Arbeitsplätze dazu beitragen, dass es Beschäftigte trotz Homeoffice-Möglichkeiten öfter in die Bank zieht. Bei der Aareal Bank beläuft sich die Anwesenheit derzeit auf etwa 55 Prozent, mit steigender Tendenz, wie Ricken erklärte.

Persönliche Kontakte haben ihre Vorteile
“Ich begrüße die zunehmende Anwesenheit in der Bank ausdrücklich. Denn die Stärke einer Bank ist ihre Kultur - die lässt sich vor allem im Büro erleben”, sagte Ricken. “Kreative Ideen entstehen am besten im persönlichen Austausch, im Team. Erfolge sollten gemeinsam gefeiert werden.”

Er sei dagegen, dass Beschäftigte zu 100 Prozent im Homeoffice arbeiten. Da bestehe aus seiner Sicht die Gefahr, “dass wir diese Mitarbeiter verlieren”.

Es müsse eine gute Balance aus Büro und Homeoffice geben. Die aktuellen Regelungen sehen eine bereichsbezogene Anwesenheit in der Bank von mindestens 50 Prozent vor. Änderungen seien derzeit nicht geplant, sagte Ricken.

Aareal Bank in guter Gesellschaft
Mit Plänen zum Bezug neuer Büros ist die Aareal Bank nicht allein. So haben beispielsweise ING Deutschland und die BayernLB-Tochter DKB entsprechende Vorhaben angekündigt. Bei Berenberg und der DekaBank wurden Umzüge vor nicht allzu langer Zeit bereits abgeschlossen. (aa)

Diese Seite teilen

Weitere Inhalte aus der Redaktion