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670-Millionen-Deal: Morningstar übernimmt Ratingagentur DBRS

Das Fondsanalysehaus Morningstar wagt seinen bisher größten Zukauf: Für rund 670 Millionen US-Dollar übernehmen die US-Amerikaner die kanadische Ratingagentur DBRS.

Kunal Kapoor, Morningstar
Kunal Kapoor, Vorstandschef von Morningstar
© Christoph Hemmerich / Institutional Money

Das US-Analysehaus Morningstar übernimmt die kanadische Rating-Agentur DBRS. Das teilte das für Fonds- und Aktienratings bekannte Unternehmen am Mittwoch mit, berichtet das "Handelsblatt". Den Zukauf ließen sich die US-Fondsspezialisten knapp 670 Millionen US-Dollar kosten. Mit der Übernahme dringt Morningstar in den Markt für Anleiheratings vor. Das globale Geschäft mit Bonitätsbewertung von Staaten und Unternehmen dominieren Standard & Poor's, Moody's und Fitch. Auf Rang vier folgt mit Abstand DBRS.

"Die Möglichkeit, Investoren mit unabhängigem Research und Marktmeinungen zu einer Vielzahl von Wertpapieren zu versorgen, hat unseren Entschluss gefördert, in das Geschäfts mit Kreditratings einzusteigen", zitiert die Zeitung Kunal Kapoor, Vorstandschef von Morningstar. Die Übernahme dürfte den europäischen Markt für Kreditrating gehörig durcheinander wirbeln. Denn DBRS hatte erst zu Jahresbeginn neue Büros in Europa eröffnet, mit Morningstar im Rücken könnten bald weitere Niederlassungen folgen.

Scope-Chef gibt sich gelassen
Der Deal könnte somit vor allem die größte, aus Europa stammende Ratingagentur Scope unter Druck setzen. Im Gespräch mit dem "Handelsblatt" gibt sich Vorstandschef Florian Schöller allerdings gelassen. Scope haben selbst eine Übernahme der Kanadier intensiv geprüft, sich jedoch dagegen entschieden. "Die Gefahr, dass durch die Übernahme der starke europäische Charakter des Instituts verwässert und damit die klare Differenzierung zu den US-Anbietern entfällt, erschien uns zu hoch", so Schöller. (fp)

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