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Wiederentdeckte Liebe der Club Med-Staatsbürger zum Euro

Wer hätte das für möglich gehalten, dass der Zustimmungsgrad zur Gemeinschaftswährung unter den Franzosen, Italienern und Spaniern zuletzt tendenziell zugenommen hat, erschwert doch der Euro die Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit in diesen Ländern. Oder ist die Transferunion schon besiegelt?

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© gronds / Fotolia

Laut J.P. Morgan Asset Management sei es keine Überraschung, dass die neue Regierung in Italien sich dazu verpflichtet habe, die Gemeinschaftswährung Euro zu behalten. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass das der Meinung der Mehrheit der Italiener entspricht (siehe Grafik).

Die Unterstützung für den Euro ist gestiegen

So zeigt die jüngste Eurobarometer-Umfrage, dass die Unterstützung für den Euro in Italien seit November letzten Jahres von 59 auf 61 Prozent gestiegen ist. Nur 29 Prozent der Italiener sagen, sie wollen den Euro-Austritt, und zehn Prozent sind sich unsicher. 

Diejenigen, die im Jahr 2015 falsch prognostiziert hatten, Griechenland würde aus dem Euro
austreten, ignorierten die Tatsache, dass zum Zeitpunkt der Aussage diese Umfrage gezeigt
hatte, dass 69 Prozent der Griechen den Euro behalten wollten. Es sei wichtig, so die Experten von J.P. Morgan Asset Management, dass die Investoren nicht denselben Fehler in Bezug auf Italien machten. Vielleicht habe Italien einen steinigen Weg vor sich, aber es sei sehr unwahrscheinlich, dass die Reise Richtung Euro-Austritt gehe. (kb)

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