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Wie wäre es mit einem Safe Haven ETF, dessen Name Programm ist?

Der New Yorker Asset Manager Direxion entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Index-Provider Solactive einen Multi-Asset-Save-Haven-ETF. Oft wird ja von der "Flucht in sichere Häfen" gesprochen. So heißt der neue ETF auch "Direxion Flight to Safety ETF" und trägt das Kürzel FLYT.

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"Der Solactive Flight to Safety Index ist ein geeignetes Tool für defensive Investoren zum Schutz in wirtschaftlich unruhigen Zeiten", sagt Timo Pfeiffer (Bild), Chief Markets Officer bei Solactive. “Diese Strategie könnte speziell für 2020 interessant sein, wo sich der makroökonomische Ausblick verschlechtert und die Assetpreise durchgängig erhöht sind."
© Solactive

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit wie gerade eben suchen Investoren nach Rückzugsstrategien, die ihnen eine sichere Portfoliodiversifikation ermöglichen. Die Ansprüche sind dabei hoch, denn einerseits sollen diese Investments in stürmischen Märkten bestehen können, andererseits aber auch angemessene Renditen bieten. 

Drei-Assetklassen-Mix
Der in New York angesiedelte Asset Manager Direxion widmet sich diesem Problem, indem er eine Strategie anwendet, die drei niedrig korrelierte Assetklassen wie Versorger-Aktien, US-Treasuries und Rohstoffe zusammenspannt, um eine optimale Asset Allokation in Abhängigkeit von den Marktbewegungen zu erreichen. Das Resultat ist der Direxion Flight to Safety ETF (NYSE: FLYT) demonstrates Solactive’s expertise in Complex Index creation.

Um den "Solactive Flight to Safety Index" zu kreieren, hat der deutsche Indexanbieter Solactive den ​Solactive US Large & Mid Cap Utilities Index, den Solactive US 20+ Year Treasury Bond Index und den LBMA Gold Price PM ausgewählt, um einen defensiv ausgerichtete Mutli-Asset-Index zu entwickeln, der wirtschaftliche Abschwünge übersteht. 

Diversifikationseffekt 
Die Strategie geht davon aus, dass Gold als Stabilitätsanker seinen Wert in Zeiten mit negativer Marktstimmung wie in der Vergangenheit steigern kann. Ein ähnliches Verhalten konnte bei der Kursenwicklung von Large Caps aus dem Utility-Sektor beobachtet werden, die sich somit als Ergänzung zu Gold eignen. Dazu kommen noch Langläufer unter den US-Staatsanleihen, die als die sichersten gerade in Krisenzeiten gelten. Die niedrige Korrelation der drei Indexkomponenten kann einen zusätzlichen Diversifikationseffekt für das Portfolio eines Investors bedeuten.

Volatilitätsbezogenes Rebalancing 
Ein weiteres Merkmal des Index ist die anzuwendende Rebalancing-Methode, die auf den Volatilitätsbeiträgen der einzelnen Indexkomponenten beruht. Dabei wird auf die rollierende Fünf-Jahres-Volatilität Bedacht genommen und die am wenigsten volatile Komponente am höchsten gewichtet. Ein Cap von 22,50 Prozent bei Gold sorgt dafür, dass der Commodity.Teil in Form von LBMA Gold Price PM nicht das Übergewicht erhält. Die Differenz zur Goldquote ohne Cap wird proportional auf die beiden anderen Assetklassen aufgeteilt. 

Dave Mazza, Managing Director und Head of Product at Direxion meint, dass sein Haus durch die Zusammenarbeit mit Solactive bei der Entwicklung dieses Index nun in der Lage sei, Investoren dabei zu unterstützen, in schlechten Zeiten zu geringen Kosten in den Märkten mit potientiellem Schutz investiert bleiben zu können. Dies sei etwas, was viele liquide Startegien in der Vergangenheit nicht hätten liefern können. (kb)

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