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Wer steckt hinter dem Märchen vom "dreckigen Bargeld"?

Der oft geäußerten Meinung, dass Scheine und Münzen schmutzig seien und somit krank machen, kann Geldcoach Dani Parthum wenig abgewinnen. Sie sagt: Geld ist, was man daraus macht.

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© Rawf8 / stock.adobe.com

Alle kennen die Behauptung, Bargeld sei schmutzig und deshalb ein latenter Überträger von Krankheitserregern. Diese Erzählung fand in der Corona-Pandemie besonders große Beachtung. In fast allen Supermärkten sind seit Frühjahr 2020 Schilder zu finden mit der Aufschrift: "Bitte zahlen Sie bargeldlos." Damit wird nicht nur der Eindruck erweckt, Bargeld könne tatsächlich das Coronavirus übertragen. Mit solchen Hinweisen wird auch sozialer Druck ausgeübt. "Ein perfider Schwindel", findet Dani Parthum, Ökonomin und Geldcoach, in ihrem Gastkommentar auf capital.de.

Die Frage sei nicht, ob und wie viele Viren- und Bakterienarten an Geldscheinen kleben, sondern ob diese auch tatsächlich krank machen, schreibt Parthum. Die Autorin gibt Entwarnung: Sie hat bei ihrer Recherche keine einzige Studie gefunden, die belegen würde, dass Bargeld infektiös wäre. Im Gegenteil: Eine Untersuchung der Europäischen Zentralbank (EZB) belegt eindeutig, dass das Risiko einer Übertragung sehr gering ist, und stuft Bargeld damit als nicht gesundheitsgefährdend ein. Dass sich die Mär dennoch hartnäckig hält, könnte auch an der gelungenen Lobbyarbeit großer US-Kreditkartenunternehmen liegen, die aus eigenem Geschäftsinteresse natürlich empfehlen, nur noch mit Karte oder kontaktlos zu bezahlen.

Bares ist Wahres
Geld ist also weder schmutzig noch Überträger von Krankheiten. Mehr noch: Es ist das einzig offizielle Zahlungsmittel in der Euro-Zone, stellt die Autorin fest. "Geld ist ein Ding. Es verstärkt durch seine Möglichkeiten persönliche Charakterzüge und die eigene Sozialisation und eröffnet Sicherheit, Unabhängigkeit, Eigenständigkeit, Macht. Geld ist das, was jede und jeder von uns daraus macht", resümiert Parthum. (fp)

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