Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

News Übersicht

| Märkte
twitterlinkedInXING

Weltweite Studie: Institutionelle sehen große Chancen in Privatmärkten

Aus einer Umfrage unter institutionellen Investoren weltweit geht eindeutig hervor, dass Investoren Private Equity, Private Debt und Private Real Assets wegen ihrer geringeren Anfälligkeit für Volatilität schätzen. Dazu kommt, dass die Pandemie Anlagestrategien beeinflusst.

diehl_jeff_web.jpg
Jeff Diehl (Bild), Managing Partner und Head of Investments bei Adams Street Partners, sagt: „Verhaltensänderungen, die wir während der COVID-19-Pandemie gesehen haben, haben einen nachhaltigen Einfluss auf Investoren in den Private Markets und beschleunigen strukturelle Veränderungen, die bereits im Gange waren. Wir glauben, dass die privaten Märkte gut positioniert sind, um eine treibende Kraft für langfristige Innovationen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum in der Weltwirtschaft zu sein.“
© Adams Street Partners

Laut einer aktuellen Studie erwarten 85 Prozent der globalen institutionellen Investoren, dass sich die Märkte für nicht-börsennotierte Anlageformen (Private Markets) langfristig besser
entwickeln werden als die öffentlich zugänglichen Märkte (Public Markets). Hierbei sind 80 Prozent der Befragten der Überzeugung, dass Private Markets weniger anfällig für Volatilität sind. Dies sind wesentliche Ergebnisse einer Studie, die von der Economist Intelligence Unit (EIU) durchgeführt und von Adams Street Partners unterstützt wird.

Pandemie beeinflusst zweifellos Privatmarktanlagen
Die Studie ergab auch, dass 86 Prozent der institutionellen Investoren glauben, dass
die weitere Ausbreitung von COVID-19 sowie Probleme bei der Verteilung von Impfstoffen im Jahr 2021 noch einen großen Einfluss auf die Anlagestrategien in Private Markets haben werden. Nur 13 Prozent gehen davon aus, dass ihre Portfolios nur minimal betroffen sein werden.

Cobid-19 ist nicht die einzige Sorge der Investoren
Eine überwältigende Mehrheit sieht das geopolitische Risiko als kritischen Faktor bei der Bewertung von Chancen in Private Markets. Die Ergebnisse sind Teil des Forschungsberichts „Leveraging Opportunity in Change: Navigating the Trends Shaping Private Markets in 2021 and Beyond“, der von der Economist Intelligence Unit verfasst und heute von der auf Private Markets spezialisierten Anlagefirma Adams Street Partners veröffentlicht wurde. Der Bericht
basiert auf eingehenden qualitativen Interviews und Umfragedaten, die von 110 institutionellen Private-Markets-Investoren, darunter Pensionsfonds und Investmentmanager in Asien, Europa und Nordamerika, erhoben wurden.

Weitere Erkenntnisse aus der Studie 
-  De-Globalisierung als Risiko: 82 Prozent der Investoren gaben an, dass die Zunahme von
globalisierungsfeindlichen Maßnahmen wie Handelsbarrieren und Zöllen ein zentrales Risiko für die Private Markets darstellt.
-  Digitalisierung ist Entscheidungskriterium: 89 Prozent der Befragten betrachten den
Digitalisierungsgrad eines Unternehmens als wichtigen Faktor bei der Entscheidung über eine
Investition.
-  Nachhaltigkeit als Renditebringer: 85 Prozent der Befragten glauben, dass die Rendite eines
Investments durch die Einbeziehung von ESG-Faktoren in den Entscheidungsprozess gesteigert werden kann.
-  Anlagechancen in Asien: 42 Prozent der befragten Investoren erwarten, dass der asiatisch-pazifische Raum in diesem Jahr die besten Chancen an den Privatmärkten bietet, dicht gefolgt von Nordamerika.
-  Trends aus der Pandemie bleiben stark: Sektoren, die während der Pandemie erfolgreich waren, werden auch 2021 von den Anlegern bevorzugt: Finanzdienstleistungen, Technologie,
Gesundheitswesen und Telekommunikation erhielten von den Befragten gute Noten. (kb)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren