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Weltgrößter Staatsfonds erreicht bei Aktien bald kritische Grenze

Der hohe Aktienanteil hat dem norwegischen Ölfonds im zweiten Quartal ein großes Plus eingebracht. Damit ist der Fonds nun über 920 Milliarden Euro wert. Für Investoren interessant ist, dass der Fonds bei Aktien bald am Limit ist und daher als Käufer am Aktienmarkt Zurückhaltung zeigen könnte.

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© m.mphoto / stock.adobe.com

Der norwegische Öl-Staatsfonds hat kräftig zugelegt. Von Anfang April bis Ende Juni hat der Fonds ein Plus von drei Prozent erwirtschaftet, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Damit steigerte der weltgrößte Staatsfonds sein Vermögen auf 9,16 Billionen norwegische Kronen, das entspricht rund 920 Milliarden Euro. Für den Zuwachs sind vor allem die Aktien im Portfolio der Norweger verantwortlich. Denn diese wurden ordentlich aufgestockt.

Der Aktienanteil stieg im zweiten Quartal der "FAZ" zufolge auf ein Rekordhoch von 69,3 Prozent. Damit erreicht der Fonds bald eine kritische Grenze. Denn nach den Vorgaben des norwegischen Finanzministeriums darf die Aktienquote 70 Prozent nicht überschreiten. Der Fonds ist derzeit vor allem in amerikanische und europäische Aktien investiert. Der Anleiheanteil des Fonds ist hingegen unverändert bei 28 Prozent.

Der norwegische Staat hatte den "Statens pensjonsfond utland" im Jahr 1996 gegründet, um sich von den Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft unabhängiger zu machen. Der Fonds startete mit einem Vermögen von 172 Milliarden Kronen und ist zum größten Staatsfonds der Welt aufgestiegen. (fp)

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