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Warum unterschiedliche Wertpapiere unterschiedliche Renditen erzielen

Die Verleihung des Spängler IQAM Best Paper Prize fand kürzlich in Portugal statt. Das Siegerpapier erklärte auf Basis der Analyse von Faktormodellen, warum unterschiedliche Wertpapiere unterschiedliche Renditen erzielen. Investoren sollten sich jedenfalls "Q-Faktor-Modelle" merken.

Spängler IQAM Research Center
Amit Goyal (University of Lausanne & Spängler IQAM Research Center-Advisory Board & Laudator), Haitao Mo (Louisiana State University & Gewinner), Geoffrey Tate (University of Maryland) und Alex Edmans (London Business School & Managing Editor, Review of Finance)
 
© Spängler IQAM Research Center

Investoren mit ausreichend quantitativem Verständnis könnten vielleicht ein neue wissenschaftliche Arbeit interessant finden. Nämlich das Sieger-Paper des Spängler IQAM Best Paper Prize.

Zur Erinnerung: Faktormodelle zeigen inwiefern die Höhe von Wertpapierrenditen auf einen oder mehrere festzulegende Einflussfaktoren zurückzuführen ist. Am bekanntesten ist das Capital Asset Pricing Model (CAPM): Je stärker ein Wertpapier auf Marktschwankungen reagiert, desto höher ist seine erwartete Rendite.

Die Leistungsfähigkeit verschiedener Faktormodelle und deren Renditen vergleicht das Sieger-Paper des Spängler IQAM Best Paper Prize. Im Rahmen der 46. Jahrestagung der European Finance Association (EFA), welche kürzlich in Carcavelos in Portugal stattfand, wurde bereits zum neunten Mal in Folge der Spängler IQAM Best Paper Prize verliehen.

„Der Preis wurde heuer an die Autoren Kewei Hou (The Ohio State University), Haitao Mo (Louisiana State University), Chen Xue (University of Cincinnati, Ohio) und Lu Zhang (ebenfalls The Ohio State University) für ihre Arbeit ‚Which Factors?‘ verliehen“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Josef Zechner, Mitglied der Leitung des Spängler IQAM Research Center und der Wissenschaftlichen Leitung bei Spängler IQAM Invest. Mehr als 500 Teilnehmer nahmen in diesem Jahr an der Konferenz in Portugal teil, darunter neben renommierten Wissenschaftlern aus aller Welt auch viele Praktiker.

Q-Faktor-Modelle überzeugen
Die Autoren stellten fest, dass die Modelle mit der besten Leistung „Q-Faktor-Modelle“ sind. Diese Modelle basieren darauf, dass Unternehmen mehr investieren, wenn ihre Kapitalkosten niedriger sind. So können die Investoren die Kapitalkosten (erwarteten Renditen) eines Unternehmens aus ihren Investitionsentscheidungen herausfiltern. Vor allem berücksichtigen Q-Faktor Modelle das Verhältnis aus Investition zu Gesamtbilanzsumme, die Profitabilität der Unternehmen und deren Marktkapitalisierung. In dem prämierten Artikel wird gezeigt, dass Q-Faktor Modelle andere Modelle, wie die „Stambaugh-Yuan-Vier-Faktor-Modelle“ oder das Fama French 5-Faktor Modell weitgehend dominieren.

38 Wissenschaftler der renommiertesten Universitäten in Europa, den USA und Asien saßen in der Jury und haben für den Spängler IQAM Best Paper Prize die beste Arbeit unter allen im abgelaufenen Jahr in der Zeitschrift der European Finance Association „Review of Finance“ veröffentlichten Arbeiten ausgewählt. (aa)

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