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Warum "Buy the dip" auch weiterhin die richtige Strategie ist

"Aktien sind nicht zu teuer", sagt Dr. Eckhard Schulte von MainSky Asset Management und erläutert im Folgenden, warum er dieser Ansicht ist.

Eckhard Schulte, Vorstandsvorsitzender und Leiter Portfoliomanagement bei Mainsky
Dr. Eckhard Schulte von MainSky Asset Management
© Mainsky Asset Management

Zukünftieg regionale statt komplette Lockdowns dürften die Erholung vor allem in den betroffenen Gebieten etwas ausbremsen, sie aber nicht beenden. "Im Gegenteil: Wegen der auf Jahre hinaus extrem expansiven monetären Rahmenbedingungen und einer völlig neuen Rolle der Fiskalpolitik als wesentlicher Makro-Stabilisator sehen wir in den Konjunkturprognosen schon für das kommende Jahr noch Luft nach oben", sagt Dr. Eckhard Schulte von MainSky Asset Management.

Bewertungen sind zinsabhängig: kein Zins, höhere Bewertungen
Einiges haben die Aktienmärkte in den vergangenen Wochen zwar vorweggenommen. "Die dadurch auf den ersten Blick hohen Bewertungen sind aber vielmehr eine Folge der tieferen Zinsen und somit derzeit kein geeigneter Indikator zur Risikosteuerung". meint Schulte. "Auch unter Asset-Allokation-Gesichtspunkten sind Aktien keinesfalls teuer, sondern lediglich neutral bewertet. „Buy the dip“ – Kursrückgänge stellen für uns weiter Kaufgelegenheiten dar, wir halten an der überdurchschnittlichen Risikoauslastung im MainSky Macro Allocation Fund fest."

Gehen dann noch in einem Szenario mit immer tieferen Zinsen in Sektoren wie dem Technologie- und dem Gesundheitssektor die Gewinne kaum zurück, sind steigende Kurse zwangsläufig die Folge.

Quelle: MainSky AM

Duale Strategie mit Pandemie-Gewinnern einerseits und Zyklikern andererseits
"Auf der Aktien-Seite fahren wir deshalb eine zweigleisige Strategie. Zum einen investieren wir in genau diese „Pandemie-Gewinner“ Technologie und Health Care. Beide Sektoren sind durch eine vergleichsweise stabile Gewinnentwicklung gekennzeichnet, profitieren aber gleichzeitig vom tieferen Zinsniveau. Zudem haben wir jüngst aber auch einige zyklische Sektoren erworben, um der verbesserten Konjunktur- und Gewinnperspektive Rechnung zu tragen. Regional fokussieren wir uns dabei auf die USA und Europa, wobei sich eine US-Übergewichtung neben der stärkeren geld- und fiskalpolitischen Reaktion auch aus unserer Technologieaffinität ergibt", erzählt Schulte. 

Asset Allokation-Perspektive
Aus dieser sind zudem die relativen Bewertungen der Asset-Klassen untereinander und weniger die absolute Bewertung relevant. Betrachtet man die relative Bewertung von Aktien zu Renten (hier für Europa) anhand der Aktienrisikoprämie, so zeige sich, dass die Aktienmärkte derzeit keinesfalls teuer, sondern neutral bewertet seien, gibt Schulte zu bedenken.

Relative Bewertung von Aktien zu Anleihen

Überdurchschnittliche Risikoauslastung im Multi-Asset-Fonds 
Mit der Kombination aus einer wirtschaftlichen Erholung und den extrem expansiven geld- und fiskalpolitischen Rahmenbedingungen hält man bei MainSky Asset Management an der überdurchschnittlichen Risikoauslastung im MainSky Macro Allocation Fund fest. „Buy the dip“ gilt also nich immer: Kursrückgänge am Aktienmarkt stellen für MainSky AM auch weiterhin gute Kaufgelegenheiten dar. (kb)

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