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Wall-Street-Boni könnten in diesem Jahr um 40 Prozent zurückgehen

Die Boni im Finanzssektor könnten in diesem Jahr um 40 Prozent oder mehr fallen, da die Coronavirus-Pandemie weltweit zu wirtschaftlichen Turbulenzen führt, erwartet der renommierte Vergütungsberater Alan Johnson.

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So könnt es der Mehrzahl der Wall Street Banker gehen, wenn der Bonus für das Katastrophenjahr 2020 ansteht.
© Fotolia

Eine äußerst kritische Situation entwickele sich, wobei eine globale Rezession drohe und umfangreichere Branchenerschütterungen ebenfalls kämen, erläutert der Geschäftsführer von Johnson Associates. "Es sieht so aus, als würde es ein sehr, sehr schlimmes Vergütungsjahr werden§, sagte er am Mittwoch in einem Bloomberg-Interview. “Einen solchen Schock für das System gibt es etwa alle zehn Jahre.”

Schwer geprüfte Finanzdienstleister
Finanzdienstleister gehören zu den von der Pandemie betroffenen Unternehmen, da die Verfügbarkeit von Krediten schrumpft, Verwerfungen an den Aktienmärkten ausgelöst und die Konsumausgaben gedrückt werden. Unternehmen sind zu Schließungen gezwungen, und die Menschen müssen zu Hause bleiben. Banken stehen “mitten in der Schusslinie”, Private Equity “wird stark betroffen sein” und “Investoren werden der Hedgefonds überdrüssig”, sagte Johnson. Aber auch Vermögensverwalter werden die negativen Auswirkungen zu spüren bekommen, fügte er hinzu. Der einzige Vorteil sei, dass sich die Einstellung zur Heimarbeit ändern werde, was bei Finanzdienstleistern wirklich seit langem überfällig sei, so Johnson. (kb)

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