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Volksbankenfusion ist geplatzt

Fast täglich hört man von neu geschmiedeten Zweckgemeinschaften im genossenschaftlichen Bankenlager oder bei Sparkassen. Jetzt ist ein geplanter Zusammenschluss von zwei hessischen Volksbanken geplatzt.

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© David Pereiras / stock.adobe.com

Die im Sommer angekündigte Fusion zwischen den im Landkreis Offenbach beheimateten Volksbanken in Dreieich und Seligenstadt kommt nicht zustande. Grund sei "die Komplexität der organisatorischen und technischen Integration sowie des Zusammenführens der Prozesse“, erklärt Jens Prößer, Vorstandsmitglied der Volksbank Dreieich. "Nach einer Phase sehr intensiver Gespräche und der zur Vorbereitung der Fusion begonnenen Kooperation hat sich gezeigt, dass wir im von uns angestrebten Zeitfenster nicht zu dem von allen Beteiligten gewünschten Ergebnis kommen können." Dennoch wolle man die Zusammenarbeit der beiden Häuser in Teilbereichen des Bankgeschäftes fortführen. Für das Dreieicher Haus dürfte jetzt einmal Ruhe einkehren, erst im Juni wurde der Zusammenschluss mit der Volksbank Eppertshausen mit dem Eintrag ins Genossenschaftsregister abgeschlossen.

Anfang November wurde auch eine angekündigte Fusion im Sparkassenlager abgesagt. Die sauerländischen Sparkassen in Meschede-Eslohe und Arnsberg-Sundern gehen nicht  zusammen. Auch hier wurde der hohe Zeitdruck als Grund für das Scheitern der Verhandlungen angegeben. (mh)

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