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Volksbanken bleiben bei Kryptowährungplänen nach Sparkassen-Exit

Anders als die deutschen Sparkassen wollen die genossenschaftlichen Banken ein Angebot zum Handel von Kryptowährungen aufbauen. Damit schlagen die beiden großen Finanzgruppen im Land völlig unterschiedliche Richtungen ein.

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© DedMityay / stock.adobe.com

Zwar sehen die Genossenschaftbanken Kryptowährungen als hochspekulative Geldanlage an, erklärte der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken am Dienstag gegenüber Bloomberg News. “Für Kunden der genossenschaftlichen Finanzgruppe, welche in diese hochspekulativen Anlageprodukte investieren wollen, sehen wir gleichwohl Lösungen vor, um uns dem Marktbedarf nicht zu verschließen”, hieß es weiter. Die DZ Bank und die DWP Bank würden ihre Arbeit an einer Handelslösung fortsetzen. Auch die DZ Bank selbst bestätigte das auf Nachfrage von Bloomberg. Das genossenschaftliche Spitzeninstitut begründete dies damit, dass es bei den Kunden schlichtweg Interesse an Kryptowährungen gebe.

Der Deutsche Sparkassen und Giroverband (DSGV) hatte zuvor am Montag den Instituten der eigenen Gruppe dazu geraten, ihren Kunden keinen Handel von Bitcoin & Co. zu ermöglichen.  Es sei Aufgabe von Sparkassen, “Kundinnen und Kunden vor unkalkulierbaren Risiken zu schützen. Deswegen empfehlen die Gremien den Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe, den Handel mit Kryptowährungen nicht anzubieten”, wie der DSGV im Anschluss an Beratungen erkärt hatte.

In der Sparkassen-Gruppe war vor der Entscheidung am Montag kontrovers über Kryptowährungen diskutiert worden. Viele Spitzenvertreter äußerten sich im Vorfeld ablehnend. DSGV-Chef Helmut Schleweis sagte etwa zu Bloomberg News, er könne den Einsatz von Kryptowährungen der breiten Kundschaft “nicht empfehlen”. Ulrich Reuter, Präsident der bayerischen Sparkassen, bezeichnete Kryptowährungen als hochspekulativ mit Anklängen an ein Schneeballsystem. Es sei aber selbstverständlich, dass sich die Sparkassen mit Trends und neuen Technologien auseinandersetzen würden, hatte der DSGV am Montag ebenfalls erklärt. Daher sei die Einführung einer Verwahrlösung von tokenisierten Assets in der Finanzgruppe ebenso beschlossen worden wie die Einführung einer Wallet zum Halten, Kaufen und Verkaufen von tokenisierten Assets. 

Bei der Tokenisierung werden reale Vermögenswerte in kleine, handelbare Einheiten aufgeteilt. Die Möglichkeiten dafür reichen von Immobilien über klassische Wertpapiere wie Bonds bis hin zu Kunstwerken. (kb)

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