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Vertrauen institutioneller Anleger sinkt um 9,2 Punkte auf 84,8

Der State Street Investor Confidence Index für Juli zeigt: Nach mehrjährigen Höchstständen noch im Vormonat hat die Risikobereitschaft wieder abgenommen. Die steigende Zahl von Corona-Neuerkrankungen in den USA und in verschiedenen Schwellenländern haben der positiven Dynamik einen Dämpfer versetzt.

Enttäuschung
Die steigende Zahl von Neuerkrankungen in den USA und in Schwellenländern hat die positive Dynamik des Vormonats gedämpft.
© ArtFamily

Der Gesamtwert des State Street Investor Confidence Index (ICI) ist im Juli auf 84,8 gesunken, das sind 9,2 Punkte weniger als der bereinigte Wert von 94,0 für den Monat Juni. Die größten Rückgänge verzeichneten der ICI für Nordamerika mit 9,1 Punkten auf 76,7 und der ICI für Asien mit 13,7 Punkten auf 86,7. Der ICI für Europa fiel ebenfalls, wenn auch deutlich weniger stark: von 119,9 auf 117,8 Punkte."Nach Erreichen der im Juni verzeichneten Mehrjahreshöchststände nahm die Risikobereitschaft in diesem Monat wieder ab, wobei der Juli aber immer noch das zweitstärkste Ergebnis für den ICI innerhalb eines Jahres gebracht hat," erklärt dazu Marvin Loh, leitender Makrostratege bei State Street Global Markets.

"Während sich die Wirtschaftssysteme weiter öffneten, dämpfte die steigende Zahl der Neuerkrankungen in den USA und in verschiedenen Schwellenländern die positive Dynamik des vergangenen Monats", so Loh. "Der ICI für Europa fiel am wenigsten, da das Virus dort nach wie vor stärker eingedämmt ist als in anderen Teilen der Welt. Interessanterweise verschlechterte sich auch die Stimmung in Asien, obwohl die Region als erste aus dem Lockdown herauskam, da sich eine länger dauernde Erholung der Wirtschaft nun auf die Zukunftsaussichten der Investoren auswirken kann."

Entwickelt wurde der Investor Confidence Index bei State Street Associates, dem Recherche- und Beratungsunternehmen von State Street Global Markets, in Zusammenarbeit mit FDO Partners. Der Index misst das Vertrauen bzw. die Risikobereitschaft der Investoren quantitativ, indem er das tatsächliche Kauf- und Verkaufverhalten institutioneller Anleger untersucht. Der Index weist Änderungen bei der Risikobereitschaft der Anleger eine genaue Bedeutung zu: je höher die prozentuale Verteilung auf die einzelnen Papiere, desto größer die Risikobereitschaft beziehungsweise das Vertrauen.

Ein Wert von 100 ist neutral; dies ist der Wert, bei dem Investoren ihren langfristigen Anteil an risikoreichen Anlagen weder erhöhen noch verringern. Der Index unterscheidet sich von umfragebasierten Maßnahmen dadurch, dass er sich nicht auf von institutionellen Investoren geäußerte Meinungen, sondern auf ihre tatsächlich getätigten Geschäfte stützt. (hh)

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