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USA schaffen neue Risikodimensionen für Kapitalmärkte

Von der Weltmacht zum Weltrisiko: Donald Trumps Handelskrieg und seine Nahost-Politik erhöhen die globale Unsicherheit. Damit sind die Kapitalmärkte Risiken bislang unbekannter Dimension ausgesetzt, meint das FeriI Cognitive Finance Institute, das den “Risikofaktor USA” analysiert hat.

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Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute, sagt: „Die unbedachte Anwendung seiner Politik des maximalen Drucks ist gefährlich und kann zu absolut unberechenbaren Konsequenzen führen“.
© Feri

Die USA sind innerhalb weniger Jahre vom Stabilisator für Geopolitik und Weltwirtschaft zum Risikofaktor Nummer Eins mutiert. „Mit der jüngsten Zuspitzung im Handelskrieg gegen China, den Drohungen gegenüber dem Iran und einer sehr einseitigen Haltung zu Israel demonstriert Donald Trump erneut, dass die Weltmacht USA unter ihm zum Weltrisiko wird“, warnt Rapp.

Spaltung und Polarisierung
Das Bedrohliche an der aktuellen Situation sei, dass Präsident Trump parallel eine Vielzahl potentiell gefährlicher Risikoszenarien vorantreibe und zudem auch innenpolitisch ausschließlich auf Eskalation setze. „Ein US-Präsident, der notorisch lügt, Auskünfte verweigert, Vorladungen ignoriert und politische Gegner im Modus des Dauerwahlkampfs beschimpft, befeuert die Spaltung seines eigenen Landes“, betont Rapp. Durch extreme Polarisierung seien die USA unter Trump längst zu den „Un-United States of America“ (U-USA) mutiert.

Erhöhte politische Risikoprämien
Für Investoren an den Kapitalmärkten bedeutet diese Entwicklung eine völlig neue Art von Risiken: Das aggressive Verhalten des amerikanischen Präsidenten habe in seiner Regellosigkeit bereits zu einer massiven Veränderung des geopolitischen Koordinatensystems geführt, mit direkten Konsequenzen für das globale Wirtschafts- und Finanzsystem. „Den globalen Kapitalmärkten werden durch die Politik der USA ständig neue und kaum berechenbare Risikoszenarien und Risikobewertungen abverlangt“, so Rapp. Entsprechend würden die Aktienmärkte, sowohl aktuell als auch langfristig, durch höhere politische Risikoprämien belastet.

Das FERI Cognitive Finance Institute hat bereits im September 2018 eine ausführliche Studie veröffentlicht, in der die USA als „Risikofaktor erster Ordnung“ eingeschätzt werden. Die vollständige Studie zum Thema „Risikofaktor USA“ ist unter: https://www.feri-institut.de/media/1786/fcfi_usa_risikofaktorkurzversion-201810.pdf abrufbar. (kb)

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