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Underperformance von ESG-ETFs im bisherigen Jahresverlauf

Wie haben sich Umwelt-, Sozial- und Governance-ETFs in diesem Jahr entwickelt? Allan Roth von ETF.com geht der Frage nach, ob sich die theoretische Annahme, dass Unternehmen mit hohen ESG-Werten dazu tendieren, besser abzuschneiden, heuer in der Praxis bewahrheiten konnte.

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Allan Roth 
© Wealth Logic

Allan Roth, Gründer von Wealth Logic, einem Unternehmen für Finanzplanung und Anlageberatung, bewertet Portfolio-Performances für Stiftungen und andere Unternehmen. Er hat die zehn größten ESG-Fonds nach verwaltetem Vermögen aus dem ETF.com Socially Responsible ETF Channel untersucht. Die Assets dieser ETFs lagen zwischen 2,9 und 20,3 Milliarden US-Dollar, die jährlichen Kostenquoten lagen zwischen 0,09 und 0,40 Prozent.

Fondsfamilienidentität, wo sie machbar ist  
Anschließend wurde die Performance seit Jahresbeginn mit breiteren ETFs verglichen, wobei nach Möglichkeit dieselbe Fondsfamilie verwendet wurde. Zugegebenermaßen handelt es sich um einen kurzen Zeitraum. Nachstehend finden sichdie ETFs, die Roth für die Analyse verwendet:

Quelle: ETF.com

Wie viele der 10 besten ESG-ETFs übertrafen den breiteren ETF?
Die Antwort hat Roth überrascht: Es waren null, wie der nachtehende Vergleich illustriert: 

Quelle: ETF.com

Riesen-Renditspreizung bei fossiler Energie versus Clean Energy
In diesem Jahr lagen die zehn ESG-Fonds mit den meisten Assets bisher zwischen 0,71 Prozent und satten 73,68 Prozent hinter den breiteren klassischen ETFs zurück. Wie allgemein bekannt, ist der Aktienmarkt in diesem Jahr rückläufig, so dass sowohl die ESG-Fonds als auch die Vergleichsgruppen negative Renditen erzielten. Die einzige Ausnahme war der Energiesektor, wo der iShares U.S. Energy ETF (IYE) eine positive Rendite von 70,96 Prozent erzielte. Im Vergleich dazu verlor der iShares Global Clean Energy ETF (ICLN) 2,72 Prozent. Letzerer war der ETF mit der besten Performance unter den zehn ESG-ETFs, aber auch der größte Nachzügler gegenüber seinem klassischen Pendant.  

Bestperformender Sektor year-to-date für viele ESG-Jünger nicht investierbar
Der Sektor, der im bisherigen Jahresverlauf bis zum 15. November 2022 bei weitem am besten abgeschnitten hat, ist der Energiesektor, der um 68,5 Prozent zulegte, während der S&P 500 um 17,0 Prozent zurückging. Energie fällt in der Regel bei den meisten (aber nicht allen) ESG-Screens durch.  

"Natürlich sind zehn Monate ein viel zu kurzer Zeitraum, um zu sagen, dass ESG-Investitionen gescheitert sind", schreibt Roth. "Einige Investoren sind jedoch der Meinung, dass sie gescheitert sind, denn die Flows für diese zehn wichtigsten ESG-ETFs liegen mit 683 Millionen US-Dollar im negativen Bereich. Im Gegensatz dazu waren die gesamten Mittelzuflüsse für US-amerikanische und internationale Aktien-ETFs mit 257 Millionen US-Dollar beziehungsweise 80,8 Millionen US-Dollar positiv." (kb)

 

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