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Umfrage: „Stranded Assets“ und Käuferstreik sind die größten Risiken

Zwei Drittel der in einer Umfrage von Apleona Real Estate Management und Rueckerconsult befragten Immobilienunternehmen sehen in Stranded Assets sowie fernbleibenden Investoren die größten Risiken für nicht-ESG-konforme Immobilienbestände.

Julia Steinmetz, Geschäftsführerin von Apleona Real Estate
Julia Steinmetz, Geschäftsführerin von Apleona Real Estate
© Apleona Real Estate

Für die deutsche Immobilienwirtschaft steht das Thema ESG ganz oben auf der Agenda: Es besitzt für die befragten Unternehmen eine hohe bis höchste Relevanz – sowohl für eigene Portfolios als auch für den gemanagten Gebäudebestand für Dritte. Die Risiken, die mit einem Nichterfüllen der ESG-Kriterien einhergehen, werden von der Branche ebenfalls deutlich gesehen: Die befragten Immobilienunternehmen befürchten „Stranded Assets“ (67 Prozent), fernbleibende Investoren (66 Prozent) und steigende Finanzierungskosten (61 Prozent). Demgegenüber werden klare Vorteile in geringeren Energiekosten (77 Prozent) und attraktiveren Assets für Investoren (68 Prozent) gesehen. Dies sind einige der wesentlichen Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von Apleona Real Estate Management, einem in Europa führenden Unternehmen für integriertes Property Management, die von Rueckerconsult im Juli und August 2022 durchgeführt wurde. „Die Ergebnisse unserer aktuellen ESG-Umfrage sind eindeutig und sie belegen, was wir auf Kundenseite täglich sehen: Das Thema ESG ist bei den Entscheidungsträgern der Immobilienbranche angekommen“, so Julia Steinmetz, Geschäftsführerin von Apleona Real Estate.

An der ESG-Umfrage von Apleona Real Estate nahmen insgesamt 88 Immobilienunternehmen teil. Die Mehrheit der befragten Unternehmen sind in der Immobilienbestandshaltung und im Portfolio- und Asset Management tätig (68 Prozent), und haben 500 oder mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

ESG wird entscheidendes Kriterium
„Nachhaltigkeit wird heute auf Objektebene als ein wesentliches, erfolgsrelevantes Zukunftsthema angesehen. Einerseits, weil die Unternehmen bei einem Nichterfüllen der ESG-Kriterien große Risiken für die Vermietung, die Veräußerung und die Finanzierung befürchten. Andererseits rechnet die Branche mit großen Vorteilen bei der künftigen Attraktivität der Objekte für Investoren wie auch beim derzeitigen Topthema Energiekosten. Bei der Dekarbonisierung der Immobilienwirtschaft kommt den kaufmännischen und technischen Dienstleistern eine Schlüsselrolle zu. Beide Kompetenzen vereint Apleona unter einem Dach“, so Steinmetz weiter. „Die ESG-Umfrage zeigt klar auf, was sich die Branche zum Erreichen nachhaltiger Immobilienbestände wünscht: ausreichende ESG-Expertise, proaktiven Service und vollständige Daten. Den damit verbundenen finanziellen Aufwand schätzen die befragten Immobilieneigentümer und -investoren als hoch ein, insbesondere, was bauliche und physische Maßnahmen betrifft.“

Umfangreiche Aufgaben
Einige der wesentlichen Herausforderungen für ESG-konforme Gebäude und Portfolios müssen dabei vom Property Management bewältigt werden. „Apleona verfügt hier über profundes Knowhow und ein umfassendes Spektrum an Nachhaltigkeitslösungen: Von Rapid-Analysen von Gebäuden und langfristigen Dekarbonisierungsstrategien über Energie- oder CO2-Einsparungen im Bestand, KI-unterstützter Regeltechnik und Maßnahmen zur Eigenstromerzeugung bis hin zu Datentransparenz und Baselining“, kommentiert Dr. Jochen Keysberg, CEO der Apleona Group.

Luft nach oben
73 Prozent der befragten Unternehmen wollen eine ESG-Konformität der gemanagten Portfolios innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre erreichen. Der bereits erreichte Grad der ESG-Konformität der gemanagten Immobilien wird von den meisten Unternehmen als „mittel“ eingeschätzt – es gibt noch „viel Luft nach oben“. 46 Prozent der befragten Unternehmen schätzen den Anteil der physischen Maßnahmen auf fast 50 Prozent der erwarteten Mehrkosten ein. (aa)

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