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Umfrage: Europa-Aktien sollten im 2. Halbjahr Boden gutmachen

Nach dem schlechtesten ersten Halbjahr für europäische Aktien seit 2008 sind Strategen führender Banken optimistisch, dass zumindest ein Teil der Verluste bis zum Jahresende wieder aufgeholt werden kann. Werden sie recht behalten?

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© magele-picture / stock.adobe.com

Der Stoxx Europe 600 Index wird den Dezember bei 467 Indexpunkten beenden, was einem Aufwärtspotential von 14 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Dienstag entspricht, so der Durchschnitt von 15 Prognosen in der monatlichen Bloomberg-Umfrage. Für den Dax ergibt sich auf derselben Basis ein Plus von 10,7 Prozent. Das würde immer noch einen Rückgang von vier Prozent für das Jahr für den Stoxx 600 bedeuten, und von 7,4 Prozent für den Dax. Die Strategen haben ihre Ziele für den Stoxx 600 im vergangenen Monat um durchschnittlich neun Indexpunkte gesenkt.

Strategen sehen im Schnitt 14 Prozent Upside bei europäischen Aktien bis Jahresende

“Das nächste Quartal könnte unruhig und volatil bleiben, aber wir sollten nicht weit vom Höhepunkt des Pessimismus entfernt sein”, sagte Roland Kaloyan, Stratege bei der Societe Generale, im Gespräch mit Bloomberg.

Europäische Aktien kämpfen weiterhin mit einem negativen Umfeld
Sie fielen letzte Woche auf den niedrigsten Stand seit Februar 2021. Sorgen über eine konjunkturelle Verlangsamung wegen der steigenden Inflation und der geldpolitischen Straffung nehmen zu. Stoxx 600 und Dax sind in diesem Jahr rund 17 Prozent gefallen und sind nicht weit davon entfernt, sich zum US-Leitindex S&P 500 zu gesellen, der bereits in einen Bärenmarkt eingetreten ist. Davon spricht man bei einer Abwärtsbewegung von 20 Prozent oder mehr.

Europäische Aktienbewertungen nähern sich den Tiefs der Corona-Pandemie 

Nach Ansicht der Strategen der Bank of America ist der Straffungszyklus der Fed nun “vollständig eingepreist”, was dem Stoxx 600 zu einer neuen Bewertung verhelfen sollte. Das Ziel der Bank für die Benchmark liegt bei 430 Punkten und sie hat letzte Woche ihre Haltung zu europäischen Aktien zum ersten Mal seit Oktober 2021 von negativ auf neutral angehoben.  Man warte allerdings noch zu, bevor man die Einschätzung auf “positiv” anhebe, so BofA-Stratege Thomas Pearce, “da wir die Wachstumsrisiken immer noch als abwärtsgerichtet und die Risiken für die Realrenditen als aufwärtsgerichtet im Vergleich zu unseren Erwartungen ansehen”. 

Auf der Käuferseite sind Großanleger nach wie vor zurückhaltend
Laut der Juni-Umfrage der Bank of America sind die europäischen Fondsmanager geteilter Meinung, was die Aussichten für Aktien angeht: 32 Prozent erwarten, dass sie in den nächsten 12 Monaten um mindestens fünf Prozent steigen werden, und 34 Prozent sehen Spielraum für eine Fortsetzung des Ausverkaufs. “In Anbetracht des strukturellen Gegenwinds sollten wir zufrieden sein, wenn die Aktienmärkte uns eine durchschnittliche jährliche Rendite bieten”, so Klaus Kaldemorgen, Portfoliomanager bei der DWS Group, in einem schriftlichen Kommentar. (kb)

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