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Überraschung: Marc Faber investiert aus Kalkül in Bitcoin

Wer hätte das für möglich gehalten: Der Börsenguru Marc Faber hat sein erstes Krypto-Währungs-Investment getätigt, obwohl er sich bis dato überaus skeptisch zeigte.

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Marc Faber hat etwas getan, was man als Beobachter der Guru-Szene für wenig wahrscheinlich hielt.
© Scott Eells / Bloomberg News

Der wegen seines Pessimismus betreffend die Entwicklung der Finanzmärkte "Dr. Doom" genannte Schweizer mit Wohnsitz in Thailand sagte zwar vor einem Jahr, er habe kurz bei Bitcoin-Kursen von zirka 200 US-Dollar überlegt, in Bitcoin einzusteigen, dies aber dann doch nicht getan. Doch nun sei er seit zwei Wochen dabei, teilte Faber im Interview mit dem Schweizer Magazin "Cash" mit. Der Bitcoin-Chart habe sich nach dem Fall von 20.000 auf beinahe 3.000 US-Dollar verbessert. 

Interessantes Chancen-Risiko-Verhältnis
Auch hätte die jüngere Leserschaft seines Gloom, Boom & Doom-Reports Faber dazu ermutigt zu investieren. Aus Lernüberlegungen habe er nun zugeschlagen. Zudem verweist der Fondsmanager auf ein jüngst erfolgtes Treffen mit Wence Casares, der nicht nur dem Board von PayPal angehört, sondern auch Chef von Xapo, dem weltgrößten Verwahrer von Bitcoin, ist. Dieser habe zugegeben, dass der Bitcoin auf Null gehen oder auch bis auf eine Million Dollar steigen könne.

Ist Marc Faber jetzt unter die Bitcoin-Bullen gegangen?
Nein, ein Anleger solle nicht mehr investieren als er als Verlust wegstecken könne, meint der Börsenguru. Bitcoin kann seiner Ansicht nach zu einem Stand bei Überweisungen werden, doch ist dies keineswegs sicher. Ihn reizt wohl die Möglichkeit des Chancen-Risiko-Verhältnisses. Denn einem Maximalverlust von an die 4.000 US-Dollar je Bitcoin steht eine Chance gegenüber, die zig-Mal so groß ist. (kb)

 

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