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UBS weist Buyout-gestützte Firmen ab, die Kreditlinien suchen

Die UBS Group hat einen Rat für Unternehmen, die von Private-Equity-Firmen unterstützt werden und inmitten der Viruspandemie ihre Kreditlinien aufstocken wollen: Zapfen Sie doch Ihre kapitalkräftigen Eigentümer an!

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Regenschirme in Form von Kreditlinien gibt es für Buy-Outs von der UBS kaum: Die Firmen sollen sich an die Aktionäre aus dem Private Equity-Bereich halten, denn diese säßen auf einer Menge von "Dry Powder", heißt es aus der Bank. 
© Sergey Nivens / Fotolia

Top-Manager der in Zürich ansässigen Bank prüften neue Kreditanträge oder eine Aufstockung bestehender Fazilitäten von Unternehmen, die sich im Besitz von Buyout-Firmen befinden, sehr eingehend, wie Bloomberg von informierten Personen erfuhr. Die UBS würde solche Kredite nur in Ausnahmefällen gewähren, ließen die Informanten durchblicken.

"Geht doch zu Euren Eigentümern!" - so lautet die Devise
Die Bank fordere ihre Kunden auf, Unterstützung durch ihre Eigentümer zu suchen, da diese häufig auf ungenutzten Finanzmitteln säßen und besser in der Lage seien, die individuellen Kreditrisiken von Unternehmen in dieser volatilen Zeit einzuschätzen.

Geforderte Banken wollen oder können das Risiko nicht stemmen
Banken auf der ganzen Welt haben Mühe, die Auswirkungen der Inanspruchnahme von Kreditlinien in Milliardenhöhe durch große Firmenkunden aufzufangen, während sie versuchen, die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus-Ausbruchs zu bewältigen. Credit Suisse wandte sich im vergangenen Monat an einige der reichen Kunden mit dem Verkauf von strukturierten Schuldverschreibungen, um ihre Möglichkeiten zur Kreditvergabe zu stärken.

Allein Blackstone sitzt auf 150 Milliarden US-Dollar Dry Powder
Buyout-Unternehmen hingegen haben in den letzten Jahren Barmittel-Berge in Rekordhöhe aufgebaut, teilweise in Erwartung der Chancen, die ein Marktcrash bieten würde. Steve Schwarzman, CEO von Blackstone Group, sagte Anfang dieser Woche, dass sein Unternehmen “aggressiv” versuche, einen Teil der 150 Milliarden US-Dollar in bar zu verwenden, die in den letzten Jahren aufgehäuft wurden. (kb)

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