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UBS baut Sparten um, setzt Milliarden für neue Kredite frei

Die UBS Group überarbeitet die Rechtsstruktur ihres Geschäfts mit der Vermögensverwaltung für sehr wohlhabende Kunden. Damit sollen nicht nur die Kosten sinken, sondern auch Milliarden US-Dollar freigesetzt werden, um in schnell wachsenden Märkten die Kreditvergabe auszuweiten.

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Die UBS ist wieder einmal im Umbau begriffen.
© kieferpix (Symbolfoto) / stock.adobe.com

Wie zu hören ist, sollen die Konten schwergewichtiger Kunden von der Schweizer Sparte zur UBS AG übertragen werden. Der Transfer zur zentralen Konzerngesellschaft werde der Bank helfen, die Kreditvergabe außerhalb der Eidgenossenschaft anzukurbeln, berichtet Bloomberg News. Das Projekt trägt den Codenamen Rigi nach dem berühmten Schweizer Bergmassiv.

Retourgang nach zwölf Jahren eingelegt
Die Pläne drehen Maßnahmen zurück, mit denen die Bank auf die Finanzkrise 2008 reagiert hatte. Seinerzeit hatte die Schweiz die UBS aufgefordert, separate rechtliche Einheiten zu schaffen, die im Falle eines überraschenden Konkurses abgeschottet wären.

Einlagentransfer schaufelt Kapital für Kredite frei
Der geplante Einlagentransfer würde der Bank den informierten Personen zufolge bei dem Ziel helfen, die Kreditvergabe an hoch vermögende Kunden außerhalb der Schweiz auf 20 Milliarden US-Dollar bis 30 Milliarden US-Dollar pro Jahr zu steigern. Ein UBS-Sprecher erklärte, die Bank arbeite an Änderungen an der Struktur der rechtlichen Einheiten. Ziel sei, die Gesamt-Effizienz des Konzerns zu verbessern. (kb)

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