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UBS AM über die Meriten von Infrastructure Debt und neue Trends

Institutionelle Investoren engagieren sich in Infrastructure Debt in der Hoffnung auf Krisenresistenz und die Erzielung langfristiger stabiler Cashflows. Aber auch hier sollte ein Blick durch die Nachhaltigkeitsbrille nicht fehlen.

Declan O’Brien, Head of Infrastructure Research & Strategy bei UBS Asset Management
Declan O’Brien, Head of Infrastructure Research & Strategy bei UBS Asset Management
© UBS Asset Management

Infrastructure Debt ist seit seinem Start als Assetklasse für institutionelle Investoren vor rund einem Jahrzehnt stark gewachsen und hat sich stetig weiter entwickelt. „Eines ist jedoch geblieben“, meint Declan O’Brien, Head of Infrastructure Research & Strategy bei UBS Asset Management, „die Asset-Klasse besitzt immer noch ihre defensiven Merkmale, die schon seit Anfang an Investoren überzeugen.“ 

Pro-Argumente
Das Ausfallrisiko von Infrastrukturfinanzierungen ist geringer als bei Unternehmensanleihen gleicher Kreditqualität. Sie liefern stabilere Cashflows und verzeichnen weniger Bonitätsherabstufungen. In der Covid-19-Krise stellten sie ihre Widerstandsfähigkeit erneut unter Beweis und können eine Diversifizierung zu Unternehmensanleihen bieten. Zudem bieten private Infrastrukturfinanzierungen einen Renditeaufschlag gegenüber Unternehmensanleihen. Gerade im Niedrigzinsumfeld hat dies die Zuflüsse in das Segment angekurbelt.

Neue Financiers
Vor einer Dekade war der Finanzierungsmarkt für europäische Infrastruktur noch von Banken dominiert. „Jetzt schätzen wir den Anteil reiner Bank-Transaktionen auf 55 Prozent des Markts. In den restlichen Finanzierungen sind institutionelle Investoren eingebunden“, sagt O‘Brien und prognostiziert: „Insbesondere hybride Transaktionen, bei denen Investoren mit Banken zusammenarbeiten, dürften künftig zulasten der reinen Bankfinanzierungen zunehmen.“ Infrastructure Debt ist heute breiter über Subsektoren gestreut als noch vor rund zehn Jahren. Damals dominierte der Transportbereich mit einem Anteil von 40 Prozent. Dieser ist vor allem zugunsten von Telekommunikation und Erneuerbaren Energien geschrumpft.

Infrastructure Debt und Nachhaltigkeit
„Die Assetklasse ist gut aufgestellt, um die Dekarbonisierung im Energie- und Transportsektor zu ermöglichen. Auch kann sie sozialen Nutzen stiften, etwa durch Glasfasernetze für die ländliche Wirtschaft oder Gesundheitsdienste“, sagt O’Brien. Allerdings weisen viele Infrastrukturanlagen einen hohen CO2-Fußabdruck auf.

Als Fremdkapitalgeber haben Investoren insbesondere zwei Möglichkeiten, um das ESG-Profil des Investments zu verbessern: Sie können eine bessere Berichterstattung von ESG-Daten einfordern und über Engagement-Strategien ihre Schuldner zu mehr Nachhaltigkeit drängen. (aa)

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