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UBS-AM: Rezessionsängste werden Aktienmärkte belasten

Aktien-Bären befürchten eine baldige Rezession in den USA. Die Bullen erwarten, dass sich der Aktienmarkt deutlich erholt, solange die Wirtschaft läuft. „Wir sind von keinem Szenario überzeugt“, sagt Evan Brown, Head of Multi-Asset Strategy bei UBS Asset Management.

Evan Brown
Evan Brown, Head of Multi-Asset Strategy bei UBS Asset Management
© UBS Asset Management

Evan Brown, Head of Multi-Asset Strategy bei UBS Asset Management, erläutert: „Wir halten eine Rezession in den USA in den kommenden zwölf Monaten für unwahrscheinlich. Wir denken aber auch, dass ein Rezessionsrisiko in den nächsten Monaten stärker in die Märkte eingepreist wird.“ Investitionen in den breiten Aktienmarkt scheinen daher unattraktiv. „Bevor wir uns für wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit positionieren können, ist es unserer Meinung nach zunächst angebracht, sich für eine Phase der Wachstumsangst zu wappnen“, so Brown. 

Warum eine baldige Rezession unwahrscheinlich ist
Die privaten Haushalte sind nach wie vor solide aufgestellt. Die Verbraucherausgaben verschieben sich von Gütern zu Dienstleistungen, aber sie sinken nicht. Die 40 Prozent der US-Haushalte mit dem höchsten Einkommen sind für 60 Prozent des Konsums verantwortlich. Und in diesen Haushalten befinden sich die höchsten während der Pandemie angesammelten überschüssigen Ersparnisse. Der Druck auf die Kerninflation sollte sich zudem abschwächen. Über einen Zeitraum von zwölf Monaten dürften diese positiven Faktoren die Schwachstellen überwiegen, die durch verschärfte finanzielle Bedingungen, die aggressiven Zinserhöhungen der US-Notenbank, die Abschwächung im Gütersektor und die hohe Inflation verursacht werden.

Aktienrisiken werden in den kommenden Monaten nicht ausreichend kompensiert
Aktien sind aus Bewertungssicht immer noch unattraktiv. Die Gewinnschätzungen der Analysten sind so hoch, dass Spielraum für Absenkungen bei einer wirtschaftlichen Abkühlung besteht, auch ohne Rezession. „Die Vergangenheit zeigt, dass Risiko-Assets erst dann eine Talsohle erreicht haben, wenn es eine positive Wende bei den Einkaufmanagerindizes des verarbeitenden Gewerbes gibt oder die Notenbank wieder expansiver wird. Beides sehen wir kurzfristig nicht“, so Brown.

Was das für die Positionierung bedeutet
Aktien bleiben untergewichtet. Das Gesundheitswesen ist weiterhin der bevorzugte defensive Sektor. Hinzu kommen ausgewählte zyklische Anlagen, insbesondere Rohstoffe und Energieaktien. „Das aussichtsreichste Investment für einen unerwarteten Anstieg der globalen wirtschaftlichen Dynamik sind aus unserer Sicht chinesische Aktien. Die Märkte sind günstig und die Geldpolitik eher expansiv als straffend“, sagt Brown.

Digitalisierung, Klima und Energiewende sowie Demographie bleiben Themen
„In einem eher negativen Umfeld für Aktien dürfen trotzdem die wichtigen Themen unserer Gesellschaft nicht aus dem Auge verloren werden. Diese lauten unserer Meinung nach: Digitalisierung, Klima und Energiewende sowie Demographie. Die großen Investmentthemen bleiben weiterhin für Aktien-Anleger interessant. Unserer Meinung nach gilt es diese, unter anderem über Investments in Themenfonds, zu bündeln und gezielt in der Aktien-Allokation beizumischen, um die Zeitenwende mit zu berücksichtigen“, so Beate Meyer, Head of Wholesale Central Europe, bei UBS Asset Management. (kb)
 

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