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Tradeweb über die wichtigsten Entwicklungen bei Govies im letzten Monat

Der Oktober war für Staatsanleihen reich an Ereignissen. Die Renditen der zehnjährigen Benchmark-Anleihen entwickelten sich unterschiedlich, da die Märkte weiterhin mit Inflation, Straffung der Geldpolitik und (geo)politische Unsicherheiten belastet wurden.

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© alexskopje / stock.adobe.com

Vergangenes Monat gab es bei internationalen Staatsanleihen viel Bewegung, berichtet Tradeweb in einem "Institutional Money" exklusiv vorliegendem Marktbericht. Am stärksten bewegte sich im Oktober die Rendite der zehnjährigen britischen Staatsanleihe (Gilt), die den Monat 55 Basispunkte niedriger bei 3,52 Prozent abschloss, nachdem sie am 10. Oktober mit 4,49 Prozent ein 14-Jahreshoch erreicht hatte. Rishi Sunak wurde zum Vorsitzenden der Konservativen Partei und zum Nachfolger von Liz Truss als britischer Premierminister ernannt, nachdem diese am 20. Oktober zurückgetreten war. Die Bank of England (BoE) beendete am 14. Oktober ihr Notkaufprogramm für Anleihen und kündigte zusätzliche Maßnahmen zur Unterstützung eines geordneten Auslaufens des Programms an.

Fed ist harkish
In den USA wurde am 12. Oktober das Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) vom September veröffentlicht. Darin kommt zum Ausdruck, dass der Ausschuss vom Tempo der Inflation überrascht ist und davon ausgeht, dass die hohen Zinssätze bis zum Sinken der Preise Bestand haben werden. Aus dem Protokoll geht weiterhin hervor, dass die Inflation durch Lieferkettenprobleme und einen Mangel an Arbeitskräften angetrieben wird. Die zehnjährige US-Treasury beendete den Oktober mit einer Rendite von 4,08 Prozent. Dies entsprach einem Anstieg um 27 Basispunkte gegenüber dem Vormonat.

EZB setzte dritten Zinsschritt
Auf der anderen Seite des Atlantiks erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) am 27. Oktober den Leitzins um 75 Basispunkte von 0,75 Prozent auf 1,5 Prozent. Dies war die dritte Zinsanhebung der EZB in diesem Jahr. Darüber hinaus kündigte die EZB an, die Unterstützung für die europäischen Banken zurückzufahren, indem sie die Bedingungen für ihre gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte (TLTRO) verschärft.

Die zehnjährige italienische Staatsanleihe beendete den Monat 22 Basispunkte niedriger bei 4,30 Prozent. In Deutschland legte die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe gegenüber dem Vormonat um drei Basispunkte zu und schloss den Oktober bei 2,15 Prozent. Die Konjunktur hat sich im dritten Quartal 2022 mit einem Wachstum von 0,3 Prozent besser als erwartet entwickelt. Allerdings gibt die Inflation, die von 10,9 Prozent im September auf 11,6 Prozent im Oktober anstieg, weiterhin Anlass zur Besorgnis.

Blick nach Australien und Japan
In der Region Asien-Pazifik beschloss die japanische Notenbank auf ihrer Sitzung am 28. Oktober die Fortsetzung ihrer zurückhaltenden Geldpolitik und die Ausweitung der Anleihekäufe im kommenden Monat. Die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihe lag zum Monatsende einen halben Basispunkt niedriger bei 0,24 Prozent.

In Australien stiegt die Inflation auf 7,3 Prozent, den höchsten Stand seit 1990. Die zehnjährige Staatsanleihe beendete den Monat mit einer Rendite von 3,81 Prozent, was einem Rückgang um fünf Basispunkte gegenüber September entsprach. (aa)

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