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Die neue Normalisierung

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Seit 2009 haben die Zentralbanken ihre Bilanzen auf beispiellose Art aufgebläht. Angesichts des weltweit verbesserten Wirtschaftsumfelds hat die Notwendigkeit einer „Normalisierung“ – Anhebung der Zinsen und Reduzierung der Bilanzen – zu einer vierten Welle des Tapering geführt.

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Top-gerankter Rentenfonds kauft erstmalig italienische Bank-Nachränge

Der Aramea Rendite Plus A Fonds, gemanagt von Aramea-Fondsmanager Sven Pfeil, investiert schwergewichtig in Banken-Nachränge. 2017 hat er sich nun zum ersten Mal in Italien bei UniCredit positioniert.

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Sein Lachen könnte getrost noch heftiger ausfallen: Aramea-Fondmanager Sven Pfeil ist oben auf im CityWire-Ranking in der Kategorie "Aktien - Global" mit Platz1/135.

Mit der auf Nachranganleihen von Banken fokussierten Strategie konnte sich Pfeil über 60 Monate per 31.7.2017 zum Sieger von insgesamt 135 Teilnehmern im Citywire-Sektor "Anleihen - Global" küren.

Erste Reihe im Club Med ist akzeptabel

Man habe 0,4 Prozent der Assets in UniCredit investiert. Hier habe es einen Befreiungsschlag nach einer erfolgreichen Kapitalerhöhung des Instituts gegeben. In Spanien und Italien sei man grundsätzlich nur bei systemrelevanten Kreditinstituten investiert. In die zweite und dritte Reihe gehe man nicht, da das Risiko im Nachrangbereich dort zu hoch sei, erklärte Pfeil im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Banken bilden mit 42 Prozent den Kern des Nachranganleihen-Portfolios

Hierbei setzt Pfeil hauptsächlich auf Emissonen von Instituten aus stabilen Volkswirtschaften aus dem Euro-Raum und meidet weiterhin Portugal, Griechenland und Irland. Oft würden Interessenten fälschlicherweise annehmen, der Aramea Rendite Plus sei ein HighYield-Fonds, so Pfeil weiter gegenüber Citywire, doch dem sei nicht so. Zwar lägen die Bonitätsstufen der Nachranganleihen  zei bis drei Stufen unter dem Rating der Senior-Anleihen, doch hätten die Emittenten hauptsächlich Investment-Grade-Qualität. Damit liefere man im Fixed-Income-Segment eine attraktive Rendite bei überschaubarem Risiko.

Breit diversifiziert

Laut Pfeil ist der Fonds mit mehr als 300 Einzeltiteln breit diversifiziert,die größte Position betrage agerade einmal derzeit 1,1 Prozent der Assets. Die Ausschüttung Mitte September wird einer Rendite von zirka drei Prozent entsprechen, was  einkommensorientierten Investoren wie Vermögensverwaltern und Stiftungen überaus angenehm ist.

Cash Flow-Liebhaber kommen auf ihre Rechnung

Der Aramea Rendite Plus A erzielte über die vergangenen fünf Jahre bis Ende Juli 2017 eine Wertsteigerung von 51 Prozent auf Euro-Basis. Der Durchschnitt des Citywire-Sektors für globale Anleihen liegt im selben Zeitraum bei 7,4 Prozent. Das bedeutet dann Platz 1 unter 135 Mitbewerbern. (kb)

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