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Warum uns der Sektor „nicht-basiskonsumgüter“ in Europa gefällt

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Der Indikator für das Verbrauchervertrauen in der Eurozone zeigt zunehmenden Optimismus. Gleichzeitig steigen auch die Reallöhne, und die Kreditaufnahme von Haushalten. Von diesem Trend dürfte der Sektor Nicht-Basiskonsumgüter kurzfristig profitieren.

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Tech-affine Family Offices fassen Online-Immobilieninvestment ins Auge

Hartnäckig hielt sich bislang das Klischee, dass das klassische Family Office (FO) nur passiv Reichtum verwaltet anstatt sich technologischen Innovationen zu öffnen. Aber die Zeiten scheinen nun vorbei. Eine neue Generation von technisch versierten Investment Managern ist jetzt am Drücker.

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Dr. Thomas Schneider, Mitgründer und Chief Investment Officer von BrickVest, ist Gastautor dieses Beitrags.
 
 

Diese neue Generation von FO-Investment Managern verschafft Family Offices über neue innovative Online-Immobilienportale Zugang zu globalen Immobilienmärkten.

Kleinere Single FOs bleiben oft bei Immo-Deals außen vor 

Da der Family Offices Sektor immer weiter steigenden Anstrengungen für Regulierung, Compliance und Reporting ausgesetzt ist, ist es für FO-Manager herausfordernd, sich auch noch auf neue technische Innovationen zu konzentrieren. Vor allem kleinere FOs, die  die finanziellen Angelegenheiten einer einzigen Familie regeln, haben in der Vergangenheit den Immobiliensektor oft aufgrund der recht hohen Eintrittsbarrieren in Form von sehr hohen Mindestinvestitionsvolumen und geringer Markttransparenz weitestgehend gemieden. Diese Gruppe hat es eher vorgezogen, in Assetklassen wie Aktien und Anleihen zu investieren, trotz der hohen Renditen und relativen hohen Wertstabilität, welche Immobilieninvestitionen mit sich bringen.

Vermögensbewahrung wird herausfordernder

Die Wahrung von Vermögen über Generationen hinweg war schon immer eine komplexe Aufgabe und der aus der Finanzkrise im Jahre 2008 resultierte Ausfall hat dazu geführt, dass viele Family Offices jegliche Risiken vermeiden möchten. In den vergangenen Jahren waren Kapitalverlust, Gegenpartei- und Kreditrisiko sowie der Mangel an Liquidität die bestimmenden Themen bei vielen Family Offices. Laut einem im Jahr 2014 von der Credit Suisse veröffentlichten Whitepaper gibt es weltweit rund 3.000 Single-Family Offices, von denen mindestens die Hälfte in den vergangenen zwei Jahrzehnten gegründet wurden. Die Vermögenswerte von verwaltenden Family Offices werden laut eines Berichts der Zürcher Investmentbank auf 50 bis 100 Millionen US-Dollar geschätzt.

Hamburg und Berlin im Zentrum des Interesses

Zeitgleich ist die Option erstklassige Wohn- und Gewerbeimmobilien zu investieren, sehr attraktiv geworden, da die Renditen in Immobilieninvestments durch ein historisch niedriges Zinsumfeld und eine Flut an Kapital in diesem Sektor stark gestiegen sind. Dieser Effekt wir nun in Zeiten der wirtschaftlichen und vor allem politischen Ungewissheit weiter verstärkt. Ein gutes Beispiel für diesen Trend ist die Stadt Hamburg, die als "solide" Investition laut einer PWC-Untersuchung das internationale Interesse angezogen hat. Der Bericht „Emerging Trends in Real Estate Europe 2017" zitierte unter anderem die Entwicklung des eine Milliarde Euro schweren Überseequartiers im Herzen der Hamburger HafenCity. Laut einer Untersuchung von Real Capital Analytics Inc., einem Forschungsunternehmen mit Sitz in New York, waren Berlin und Hamburg der dritt- und fünftaktivste europäische Immobilienmarkt im Zeitraum vom vierten Quartal 2015 bis zum dritten Quartal 2016. Die Hauptstadt von Deutschland und Hamburg zogen 9 Milliarden Euro bzw. 4 Milliarden Euro an.

FOs haben bei Immo-Investments noch Luft nach oben

Während diese Zahlen für sich selbst sprechen, sind Immobilieninvestitionen weitgehend bei Pensionsfonds und institutionellen Investoren ein Thema. Obwohl allgemein bekannt ist, dass Immobilieninvestitionen, vor allem in politisch unsicheren Zeiten ein gutes Mittel zur Risikodiversifzierung des Portfolios sind, haben die zuvor genannten Probleme dazu geführt, dass Familiy Offices dieses Potential nicht ausreichend ausschöpfen konnten. 

BrickVest mit innovativem Crowdfunding-Modell 2.0

Die neuen technologischen Innovationen im FinTech-Sektor eröffnen FOs nun Zugang zum professionellen Immobilieninvestmentmarkt. BrickVest ist Teil eines aufstrebenden Fintech-Sektors, der es FOs ermöglicht, in institutionelle Qualitätsimmobilien zu investieren, die zu ihrem bevorzugten Standort- und Investitionsrenditeprofil passen. So bietet BrickVest Immobilien-Investments durch ein innovatives Crowdfunding-Modell, genannt Crowdfunding 2.0, an. Das ursprüngliche Immobilien-Crowdfunding wurde anfangs lediglich von kleinen bis mittelständischen Projektentwicklern genutzt, welche keinen oder nur sehr limitierten Zugang zu professionellen Investoren hatte. Über diesen Weg konnten sich diese in der Regel sehr kleinen Projektentwickler zusätzliches Kapital beschaffen, das ihnen im traditionellen Banken- & Investorensektor verwehrt wurde. Dieses Modell war jedoch aufgrund seiner mangelnden Professionalität, Transparenz und  Regulierung in seiner Skalierbarkeit sehr eingeschränkt, da diese inhärenten Mängel des traditionellen Crowdfunding-Modells sich nicht mit den Bedürfnissen und Anforderungen professioneller Investoren vereinbaren ließen. 

Zugang zu Immobilieninvestments von institutioneller Qualität 

Im Gegensatz dazu ist das neue Crowdfunding-Modell, wie es bei BrickVest eingesetzt wird, ein bedeutender Fortschritt, da es Investoren nun zum ersten Mal Zugang zu Immobilieninvestments von institutioneller Qualität in einem regulierten und vollständig transparenten Umfeld ermöglicht. Um der immer größeren Nachfrage von Os und UHNW Investoren gerecht zu werden, wurde darüber hinaus BrickVest Select ins Leben gerufen. Diese exklusive Plattform bietet Family Offices Zugang zu professionellen Immobilien Club-Deals, um dem Sektor so maßgeschneiderte und bedarfsgerechte Dienstleistungen auf der Plattform zur Verfügung zu stellen.

BrickVest Select bietet FOs Zugang zu professionellen Club-Deals

Das Portal, das eine Mindestinvestitionssumme von 500.000 Euro pro Investment hat,  ermöglicht es Family Offices, direkt in professionelle Club-Deals zu investieren und so die hohen Gebühren von Anlageberatern oder Private-Equity-Gesellschaften zu umgehen. Eine generationsübergreifende Verschiebung im Family Offices Sektor hat zu internetversierten Investmentmanagern geführt, die Online Portale nutzen, um verfügbare Deals zu finden.

BrickVest-Plattform im Aufwind

Family Offices und HNWIs - mit 8 Milliarden Euro Vermögenswert - bilden den Großteil der Investoren, die diese Plattform nutzen. Im Laufe des nächsten Jahres sind diese Investoren laut eigener Angabe dazu bereit, mehr als 300 Millionen Euro über eine solche Plattform zu investieren, mit Fokus auf europäische und US-amerikanische Immobilien in Gateway-Städten. Die BrickVest-Plattform hat bereits heute über 280 registrierte Immobilien-Sponsoren mit rund 170 Milliarden an verwalteten Vermögenswerten.

Keine versteckten und in der Regel deutlich niedrigere Gebühren

Die neue Generation der Manager der Family Offices brachte neben höherer Technikaffinität auch ein größeres Maß an Preisempfindlichkeit hinsichtlich der Gebühren, welche von Investitionsberatern erhoben wurden. Dies hat ebenfalls die Nachfrage nach transparenten Plattformen, die keine versteckten und in der Regel deutlich niedrigere Gebühren erheben, weiter erhöht. BrickVest Select ist genau auf die Bedürfnisse von modernen FOs ausgerichtet – nämlich Zugang zu einer Vielzahl von exklusiven, vorab geprüften Off-Market Immobiliendeals zu geben, wo diese direkt ohne Intermediäre alleine oder neben den großen institutionellen Investoren investieren. 

Family Offices, institutionelle Investoren und Sponsoren, die sich für die Vorregistrierung für BrickVest Select interessieren, können dies unter https://select.brickvest.com tun. (kb)

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Über Dr. Thomas Schneider:

Schneider hat an der Universität Erlangen-Nürnberg Business Administration studiert und in Financial Economics promoviert. Danach verschrieb er sich voll und ganz dem Thema Immobilieninvestment und absolvierte an der Columbia University einen Master of Science in Real Estate Development sowie einen Master of Design in Real Estate Investment an der Harvard University in Boston. Vor BrickVest gründete Schneider die Immobilien Private Equity Firma Limmat Group mit Sitz in Zürich und verantwortete als Manager bei KPGM die M&A Real Estate Advisory Division. Zudem war er als Senior Investment Consultant bei Ernst & Young und als Associate im Real Estate Investment im Banking-Bereich bei Lehman Brothers tätig.
 

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