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Tabula-Studie zeigt Innovationsmangel bei Fixed Income ESG ETFs

Neueste Forschungsergebnisse des spezialisierten Anbieters von Fixed Income ETFs, Tabula Investment Management, zeigen, dass sich die europäischen professionellen Anleger mehr Innovation bei Fixed Income ESG ETFs wünschen.

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Michael John Lytle, CEO von Tabula
© Tabula IM

Tabula hat vor kurzem die von der UN unterstützten Principles of Responsible Investment unterzeichnet und ist bestrebt, die Ansichten der Anleger bei der Umsetzung dieser Prinzipien zu verfolgen und mit einzubeziehen. "Wir haben festgestellt, dass 96 Prozent der von uns befragten Anleger bereits ESG ETFs nutzen, was in nur wenigen Jahren eine bemerkenswerte Durchdringung darstellt", sagt Michael John Lytle, CEO von Tabula. "Allerdings wünscht sich gerade im Fixed Income Bereich die überwiegende Mehrheit der Befragten mehr Innovation, eine breitere Abdeckung an Exposures und mehr Transparenz über die Auswirkungen des Fondsansatzes".

Abwendung von Schaden bei ESG-Anlagen duch Ausschluss als erster Schritt
Die Untersuchung beleuchtet auch die spezifischen Merkmale, die professionelle Anleger bei ESG ETFs suchen. Die wichtigste Antwort, die von über 70 Prozent der Befragten genannt wurde, war der Ausschluss der schädlichsten Unternehmen. "Der Gedanke der Schadensvermeidung steht bei den Investoren eindeutig im Vordergrund, und der Ausschluss bestimmter Unternehmen - zum Beispiel solcher, die gegen den UN Global Compact verstoßen oder umstrittene Waffen herstellen - wird zu einer Mindestanforderung", so Lytle.  "Das ist ein großartiger Ausgangspunkt, aber nicht das ganze Bild", so Lytle.

Drei Viertel halten Outperformance-Potential von ESG-ETFs für wichtig
Die Umfrage ergab auch eine interessante Präferenz für das Outperformance-Potential gegenüber der Abbildung von Benchmarks. "Viele bestehende ESG ETFs sind so konzipiert, dass sie traditionelle Benchmark-Indizes genau nachbilden", sagt Lytle. "Allerdings hielten 75 Prozent unserer Befragten das Outperformance-Potenzial für wichtig, während 25 Prozent es vorzogen, den Tracking Error zu minimieren. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Anleger ESG nun als Treiber der langfristigen Performance sehen und nicht nur als eine qualitative Überdeckung". Dies geht einher mit starker Nachfrage (63 Prozent der Befragten) nach gezielteren Produkten, die sich auf Themen wie Klimawandel und Diversität konzentrieren.

Verantwortungsbewusstes Investieren entwickelt sich schnell
So lautet eine der Kernaussagen von Tabula-CEO Lytle. Diese Untersuchung gebe Tabula  wertvolle Einblicke in die allgemeinen Trends und, was entscheidend sei, in die unterschiedlichen Ansichten und Prioritäten der einzelnen Länder und Anlegertypen. Die Schaffung innovativer ESG ETFs, die den Bedürfnissen der Anleger entsprächen, sei eine Herausforderung für die Anbieter und eine, die Tabula aktiv annehme". (kb)

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