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Studie zu Schlüsselindikatoren für künftige Fondsmanagerperformance

Eine neue Studie zeigt, dass es eine Anzahl an quantitativen Indikatoren gibt, die dazu beitragen können, dass Investoren die zukünftige Performance ihrer Fondsmanager besser prognostizieren können.

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Professor Andrew Clare
© Cass Business School

Die von Andrew Clare, Professor an der Cass Business School, und Co-Autorin Mariana Clare vom Imperial College verfasste Studie wurde von der spanischen Inversis unterstützt. Sie stützt sich auf umfassende Fondsdaten von mehr als 2.100 US-Investmentfonds von 2000 bis 2017.

Niedrige Information Ratio, schlechte Zukunftsprognose 
Das Paper findet klare Hinweise darauf, dass Fondsmanager, die eine niedrige Information Ratio produzieren, sehr wahrscheinlich unter den schlechtesten benchmarkadjustierten Performern in den Folgejahren sein werden. Ebenso finden sich Belege dafür, dass Fondsmanager mit einem hohen Portfolioumschlag beziehungsweise solche mit hohen Netto-Mittelzuflüssen dazu tendieren, hinter ihren Benchmarks in den folgenden Jahren zu bleiben.  

Wann man einen Fondsmanager auswechseln muss...
Andrew Clare, Professor of Asset Management at Cass Business School meinte anlässlich der Vorstellu8ng seiner Studie: "Den richtigen aktiven Fondsmanager auszuwählen, ist ganz klar eine große Herausforderung für alle Investoren angesichts der großen Auswahl weltweit. Gleich wichtig ist es aber zu wissen, wann man einen Fondsmanager auswechseln muss. Unsere Arbeit legt nahe, nicht in Fonds von Managern zu investieren, die eine niedrige Information Ratio aufwiesen. Ebenso gilt es jene zu meiden, die einen hohen Portfolioumschlag haben oder sich hohen Netto-Zuflüssen ausgesetzt sehen. Wir hoffen, dass unser Research Investoren dabei unterstützen wird, die richtigen Entscheidungen zu treffen, die ihnen dann auch zu besseren Renditen verhelfen."

Guendalina Bolis (Bild links), Chefin des Research-Teams und des Fondsmanagement bei Inversis, ist auch Vorsitzende des internationalen Advisory Boards für Fondselektion. Sie sagte, aktives Management werde oft kritisiert, weil viele aktive Manager ihre Benchmarks nicht erreichen könnten. Daher sei es wichtig, besser zu verstehen, was einen erfolgreichen Fondsmanager ausmache. Zum Download der Studie geht es hier. (kb)

 

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